MTK   |   Onlinepublikationen   |   A01UP3 Sonderforschungsbereich 933 der DFG: Materiale Textkulturen.
Materialität und Präsenz des Geschriebenen in non-typographischen Gesellschaften

Suche in 391 Inschriften

Ort
Inschriftentyp
Jahrhundert
Textumfeld
ID 75
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Bauinschrift/Künstlerinschrift an Lateransbasilika
Ort

Basilica San Giovanni in Laterano, GND: 4124075-3, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Lateranbasilika

Die Inschrift ist heute verloren, ist aber durch einen Stich Ciampinis von 1693 bekannt.

Literatur Dietl 2008, 156f. (mit Abb.)

V. Hoffmann, Die Fassade von S. Giovanni in Laterano 313/314–1649, Römisches Jahrbuch für Kunstgeschichte 17, 1978, 1–64.

P.C. Claussen, Magistri Doctissimi Romani. Die römischen Marmorkünstler des Mittelalters (Corpus Cosmatorum 1), Wiesbaden 1987, 22–26.

I. Herklotz, Der mittelalterliche Fassadenportikus der Lateranbasilika und seine Mosaiken. Kunst und Propaganda am Ende des 12. Jahrhunderts, Römisches Jahrbuch der Bibliotheca Hertziana 25, 1989, 25–96.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom, Lateransbasilika
Materialität Fünf Meter lange und fast 30 cm hohe Inschrift, einzeilig. Eingemeißelte Majuskeln.
Präsenz Anbringung auf einem Gesimsstreifen auf der nördlichen Mauerzunge der mittelalterlichen Säulenvorhalle, die im 18. Jh. abgerissen wurde. Sie stand in direktem Bezug zu der unmittelbar darüber verlaufenden, metrisch gefassten Bauinschrift der Vorhalle.
Raumbezug außen
 

Inschrift

Inschriftentyp Bauinschrift
Textumfeld laikal
Text  

Nicolaus Angeli fecit hoc opus. Nicolaus, Sohn des Angelus, hat dieses Werk gefertigt.

Auftraggeber und Entstehungskontext
Jahrhundert 12. Jahrhundert
Datierung Entstehung im Zuge des Baus der Vorhalle um 1180–1190.
 
         
ID 216
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Agnese fuori le mura, Weihinschrift Alexander IV.
Ort

, GND: , Wikipedia:

Die Inschrift selbst ist an der Wand des Treppenabstiegs angebracht und gehört zur hochmittelalterlichen Ausstattung der Kirche.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 1 (A-F)(Corpus Cosmatorum II,1 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 20), Stuttgart 2010, S. 54-55 und S. 64-65 für die Metatexte.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Agnese fuori le mura
Die Kirche geht auf einen Gründungsbau an gleicher Stelle aus konstantinischer Zeit zurück. Die heutige Kirche stammt aus der Zeit Honorius I. (625-638) und wurde im Jahr 1112 durch Paschalis II. den Benedikterinnen übergeben. Sie durchlief im Laufe ihrer Geschichte mehreren Erneuerungsphasen, in die unter anderem auch die drei Nebenaltäre fallen, die in der Inschrift erwähnt werden.
Materialität
Präsenz Die Inschrift bezieht sich auf drei Nebenaltäre im Bereich der Seitenschiffe bzw. unter der Empore an der Schmalwand. Zwei Nebenaltäre befanden sich am Ende der Seitenschiffe, d.h. wahrscheinlich links und rechts vom Apsisbereich. Der linke, d.h. rechts vom Altar aus gesehende Nebenaltar, war Johannes dem Evangelisten geweiht, der rechte Johannes dem Täufer. Der dritte Nebenaltar an der vorher noch geschlossenen Wand gegenüber dem Eingang zum Chor war der hl. Emerentina geweiht. Die Inschrift selbst ist an der Wand des Treppenabstiegs angebracht.
Raumbezug innen
 

Inschrift

Inschriftentyp Weihinschrift
Textumfeld päpstlich
Text  

Der Inschrifttext aus der angegeben Literatur wurde einer Umschrift von Forcella entnommen. Dort sind jedoch keine Abkürzungen sowie Zeilenumbrüche gekennzeichnet. + Anno Domini MCCLVI indictione XIV eo die quo statio beati Vitalis celebratur Domnus Alexander papa IV cum tota curia consecravit in hac ecclesia sancta Agnetis tria altaria, videlicet altare beati Iohannis Baptiste in quo reliquias multorum sanctorum recondidit, altare beati Iohannis Evangeliste in quo est de manna sepulcri eius cum reliquiis multorum sanctorum, altare beate Emarentiane in quo sunt de reliquiis sanctorum Saturnini, Sisinii, aliorum multorum, concedens omnibus vere penitentius et confessis annuatim ad hunc locum accedentibus usque ad tres annos tres quadragenas. Huic consecrationi interfuerunt Stefanus episcopus Penestrinus, episcopus Tusculanus, Ugo tituli sancte Sabine, Iohannes tituli sancti Laurentii in Lucina presbiteri cardinales, Iohannes sancti Nicolai in carcere Tulliano, Petrus sancti Georgii ad Velum Aureum, Octavianus sancte Marie in Via Lata, Octobonus sancti Adriani diacones cardinales, Laurentius archiepiscopus Sclavinensis, episcopus Marocensis cum aliis pluribus religiosis viris honestis, residente Domna Lucia abbatissa huius monasterii, Theodora priorissa, Domna Iacoba devota moniali sacrista cum toto conventu ipsius monasterii. Relaserunt rectis corde. Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Alexander IV. (Reinaldus Signinus), Papst ab 12. Dezember 1254, gekrönt am 20. Dezember 1254, gestorben am 25. Mai 1261.
Jahrhundert 13. Jahrhundert
Datierung 1256
 
         
ID 217
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Anastasia, Bauinschrift
Ort

Sant’Anastasia al Palatino, GND: 4599677-5, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sant’Anastasia_al_Palatino

Die Inschrift wurde im 16. Jahrhundert noch von Zeitgenossen gesehen und transkribiert, ist aber heute verloren. In den Jahren 1634 bis 1640 wurde zudem die heutige Barockfassade errichtet.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 1 (A-F)(Corpus Cosmatorum II,1 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 20), Stuttgart 2010, S. 68.

G. B. De Rossi, Raccolta di iscrizioni romane relative ad artisti ed alle loro opere nel Medio Evo, compilata alla fine del secolo XVI (Cod. Angel. 1729), in: B.A.C. Ser. V, 2, 1891, S. 73-101.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Anastasia
Materialität Marmor
Präsenz Die Inschrift auf einer Marmortafel befand sich am bzw. über dem Hauptportal der Kirche.
Raumbezug außen
 

Inschrift

Inschriftentyp Bauinschrift
Textumfeld
Text  

Claussen folgt der Transkription von De Rossi, S. 99 nach der Inschriftensammlung der Bibl. Angelica 1729, fol. 4. + AZO VENERABILIS PBR CARDINALIS FIERI IVSSIT AMATO FVIT OP'IS DISPENSATOR IOHS PBI (presbyteri) ROMANI PATER ET FILIVS HOC OPVS FEVERUNT. Latein Grimaldi (BAV, Barb. lat. XXXIV, fol. 50 c. 285') transkribiert statt "Amato" "Amator".

Auftraggeber und Entstehungskontext Azo war Kardinalpriester von 1134/35 bis zu seinem Tod im Jahr 1139. Die Inschrift könnte auf eine Neugestaltung der Fassade mit Portal, Vorhalle und Turm referieren.
Jahrhundert 12. Jahrhundert
Datierung Die Inschrift selbst enthält kein Datum. Ihr Entstehungszeitraum könnte aber auf das Wirken Azos als Kardinalpriester von 1134/35 bis zu seinem Tod im Jahre 1139 eingeschränkt werden.
 
         
ID 218
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Anatastasia, Liturgische Inschrift
Ort

Sant’Anastasia al Palatino, GND: 4599677-5, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sant’Anastasia_al_Palatino

Die Inschrift ist an einem Architrav eines Pilgeraltars im Seitenschiff angebracht.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 1 (A-F)(Corpus Cosmatorum II,1 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 20), Stuttgart 2010, S. 74f. (Abb. 48 und 49).
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Anastasia (vgl. auch ID 217)
Materialität
Präsenz Die Inschrift ist an einem Architrav eines Pilgeraltars im Seitenschiff angebracht. An dem Altar soll nach der Legende bereits der hl. Hieronymus die Messe gelesen haben. Er war durch besondere Privilegien hervorgehoben, die Gregor der Große verliehen haben soll und diente besonders Seelenmessen zur Errettung der Seelen aus dem Fegefeuer.
Raumbezug innen
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

+ IN ISTO LOCO PROMISSIO VERAX EST ET PECCATORUM REMISSIO Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext
Jahrhundert
Datierung 12. oder frühes 13. Jahrhundert
 
         
ID 219
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Antonio Abbate, Stifterinschrift des Pietro Capocci
Ort

, GND: , Wikipedia:

Die Stifterinschrift verläuft im Fries des Abschlussgesimses über die ganze Breite der Portalfassade.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 1 (A-F)(Corpus Cosmatorum II,1 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 20), Stuttgart 2010, S. 83.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Antonio Abbate, auch S. Antonio sull'Esquilino und S. Antonio dell'Assunta genannt. Aufwändige Portalarchitektur der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts.
Materialität
Präsenz Die Stifterinschrift verläuft im Fries des Abschlussgesimses über die ganze Breite der Portalfassade. Damit ist sie wie im Triumphbogen der Vorhalle von Cività Castellana (vgl. ID 79) am vornehmsten Ort angebracht. Jedoch handelt es sich bei der Inschrift in Cività Castellana um eine Künstlerinschrift, wohingegen es sich hier um die Inschrift des Stifters und der Testamentsvollstrecker handelt.
Raumbezug außen
 

Inschrift

Inschriftentyp Bauinschrift
Textumfeld
Text  

Inschrift in sorgfältiger Kapitalis: +DNS.PETRUS.CAPOC.CARD.MANDAVIT.COSTRUI. HOSPITALE.ILOCO.ISSTO.ET.DNI.TUSCUL.EPS. ET.I.GAIETAN.CARD.EXECUTORES.FIEI.FECERUT. P.A.A.DNI.PET.CAPCC aufgelöst: Dominus Petrus Capoccii Cardinalis mandavit construi hospitale in loco isto et Domini Otto Tusculanus episcopus et Johannes Gaietanus Cardinales executores fieri fecerunt pro anima domini Petri Capoccii. Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext 1259 stiftete Kardinal Pietro Capocci (1244-1259) testamentarisch ein Hospital bei S. Andrea cata Barbara auf dem Esquilin, was die vorliegende Inschrift dokumentiert. Aus finanziellen Engpässen der beiden Testamentsvollstrecker und den Kardinalbischöfen Otto von Tusculum (Odo de Chateauroux 1244-73) und Giovanni Gaetano Orsini (1244-77, später Papst Nikolaus III. 1277-80), konnte nicht direkt mit dem Bau des Spitals begonnen werden. Im Jahre 1266 war dieses aber bereits funktionsfähig. Das Portal, das zwischen 1262 und 1266 errichtet wurde, bildet den einzigen Rest des umfangreichen Hospitalkomplexes. Die ursprüngliche Funktion des Portals ist unbekannt. Erst für das Jahr 1308 ist die Gründung einer Antoniuskirche an der Stelle des heutigen, nach Norden ausgerichteten Baus, überliefert.
Jahrhundert 13. Jahrhundert
Datierung Das Hospital wurde im Jahre 1259 gestiftet, das Portal hingegen in den Jahren 1262 bis 1266 errichtet (s.o.).
 
         
ID 220
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Balbina, Stifterinschrift des Paul von Paphos
Ort

Santa Balbina all’Aventino, GND: 4582553-1, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Balbina_all’Aventino

Die Inschrift ist in der Kirche an der linken Wand des Saales, in Höhe der Schola Cantorum in den Putz eingelassen.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 1 (A-F)(Corpus Cosmatorum II,1 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 20), Stuttgart 2010, S. 121 (Abb. 79).
Anmerkungen Die Inschrift wurde bis jetzt weder von Forcella (1864-1884) noch von der jüngeren Literatur wahrgenommen. Vermutlich hat man sie bei den Restaurierungen in den Jahren 1928 bis 1931 wiederentdeckt.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Balbina
Materialität
Präsenz Die Inschrift ist in der Kirche an der linken Wand des Saales, in Höhe der Schola Cantorum, in den Putz eingelassen.
Raumbezug innen
 

Inschrift

Inschriftentyp Bauinschrift
Textumfeld
Text  

+ ISTVD ALTARE' I' HONORE BEATI NICHOLAI| CO'STRVCTV' EST ET DOTATV' P' DN'M PAVLU'| PAPHENSE' EP'M NATIONE VNGARV' QVI ORDINA|VIT ET FR'ES HUIUS DOMVS PROMISERV'T QUOD| (I)N EODE' ALTAR(E)' MISSA QUANDOCV'QVE FIERI| POTERIT CELEBRABI'T ET EIVS MEMORIA FIET. Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Die Inschrift bildet den einzigen Hinweis auf hochmittelalterliche Veränderungen in der Kirche. Sie dokumentiert die Stiftung eines Nikolausaltars durch Paulus, Bischof von Paphos (1256-68) und die Verpflichtung der Mönche, ihm Seelenmessen zu lesen.
Jahrhundert 13. Jahrhundert
Datierung Die Inschrift selbst enthält keine Datierung. Paul von Paphos bekleidete zwischen 1256 und 1268 das Bischofsamt.
 
         
ID 221
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Bartolomeo all'Isola, Erwähnung der Bartholomäus-Reliquien
Ort

San Bartolomeo all’Isola, GND: 4618317-6, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/San_Bartolomeo_all’Isola

Die Inschrift ist am Portal der Kirche angebracht. Der erste Teil befindet sich am schmalen oberen Rand des waagerechten Rahmenstückes. Der folgende Vers ist am unteren Streifen des gleichen Rahmenstückes über der Tür in größerer Kapitalis geschrieben.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 1 (A-F)(Corpus Cosmatorum II,1 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 20), Stuttgart 2010, S. 135-137 und Abbildung 102 auf S. 146f.
Anmerkungen Auffallend ist die Hervorhebung des rex (sic) Otto, wohingegen die Nennung des Papstes nur ein Bestandtteil des Datums ist. Claussen schreibt zum Titel rex: "König war Otto III. seit seinem dritten Lebensjahr, seit 983. Eine Absicht, die Reliquien in de Zeit vor seiner Kaiserkrönung (996) zu verlegen, möchte ich der Inschrift aber nicht unterstellen." Dennoch wird, wie Claussen anmerkt, der Hauptheilige Ottos III., der Hl. Adalbert, nicht erwähnt. Nach seiner Meinung könnte sich das genaue Datum auf eine Teilweihe nach einer Aufdeckung der Heiligengebeine beziehen.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Bartolomeo all'Isola
Die Kirche ist an der heutigen Stelle seit dem frühen 11. Jahrhundert belegt. Kaiser Otto III. (962-1002) gründete wahrscheinlich im Jahr 998 oder 999 auf der Tiberinsel eine Kirche zu Ehren seines Freundes, des hl. Adalbert, der 997 bei Gnesen als Märtyrer gestorben war. Auf ihn geht auch die Gründung einer weiteren Kirche zu Ehren des Hl. Adalbert in Subiaco zurück. Seit dem Jahr 1156 führte die Kirche offiziell ihren heutigen Namen. In diesem Jahr wurde nach den Chronisten nach einer Tiberüberschwemmung der geschundene Leib des Bartolomäus ohne die Haut in einem Sarkophag in der Kirche wiedergefunden, der frühere Hauptheilige Adalbert geriet ins Vergessen.
Materialität Keine Maßangaben
Präsenz Die Inschrift ist am Portal der Kirche angebracht. Der erste Teil befindet sich am schmalen oberen Rand des waagerechten Rahmenstückes. Der folgende Vers ist am unteren Streifen des gleichen Rahmenstückes über der Tür in größerer Kapitalis geschrieben.
Raumbezug außen
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

Oberer Streifen: + TERTIVS ISTORVM REX TRANSTULIT OTTO PIORUM CORPORA QUIS DOMVS HAEC SIC REDIMITA VIGET ANNO D(o)MI(ni)C(e) INC(arnationis) MILL(eno) CXIII IND(ictione) VII M(ensis)| AP(ri)L(is) D(ie) IIII| + T(em)P(o)RE PASC(a)L(is) II P(a)P(ae) Unterer Streifen: + QVE DOMVS ISTA GERIT SI PIGNERA NOSCERE QUERIS: CORPORA PAVLINI SINT CREDAS BARTHOLOMEI Latein Die Datierung ist vom übrigen Text der Inschrift abgesetzt. Wie in der Transkription gekennzeichnet, verläuft die Angabe des genauen Tags (Aprilis Die IIII) auf dem senkrechten Streifen rechts. Der Papstname (Tempore Paschalis II Papae) ist auf dem linken Streifen zu lesen. Die Schrift ist entsprechend der Höhe des waagerechten Rahmenstückes klein, entspricht aber der klaren Schrift des frühen 12. Jahrhunderts. Der Vers auf dem unteren Streifen des gleichen Rahmenstückes ist in größerer Kapitalis geschrieben. Dort finden sich auch Ligaturen (UE bei QvE und QUERIS) und Doppelformen des A (bei PAVLINI und BARTHOMOMEI).

Auftraggeber und Entstehungskontext Im Jahr 1113 wurde die Kirche S. Bartolomeo all'Isola im Auftrag des Papstes Paschalis II. (1099-1118) restauriert. Die Erwähnung der Bartolomäus Reliquien in der Inschrift stellt ihre erste öffentliche Erwähnung dar.
Jahrhundert 12. Jahrhundert
Datierung 4. April 1113
 
         
ID 222
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Crisogono, Memorial-/Stifterinschrift
Ort

Basilica di San Crisogono in Trastevere, GND: 4461207-2, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/San_Crisogono

Nach Forcella (1873) ist die Inschrift unten an der Wand des rechten Kirchenschiffes angebracht.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 1 (A-F)(Corpus Cosmatorum II,1 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 20), Stuttgart 2010, S. 389.

Umzeichnung in:
Forcella, Vincenzo, Iscrizioni delle chiese e d'alteri edificii di Roma dal secolo XI fino ai giorni nostri Bd. 2, Roma 1873, S. 169, Nr. 487.
Anmerkungen Die Inschrift impliziert die Vollendung seines Werkes in der Form einer Fürbitte. Allerdings ist nicht belegt, ob die Kirche zu diesem Zeitpunkt wirklich in dieser Form komplett ausgestattet war. Claussen ist keine weitere Stifterinschrift in Rom bekannt, die so den Charakter einer Grabinschrift angenommen habe. Johannes von Crema lebte jedoch noch bis 1136/37.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Crisogono, auch S. Grisogono genannt. Dreischiffige Säulenbasilika mit Architrav im Langhaus, Querhaus, eingezogener Apsis (1122/23-29).
Materialität
Präsenz Nach Forcella (1873) ist die Inschrift unten an der Wand des rechten Kirchenschiffes angebracht.
Raumbezug innen
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

+ In no(min)e D(omi)ni, anno Incarn(ationis) d(omi)nice m(illesimo) c(entesimo) vigesimo nono, indic(tione) septima ann(o) do(mi)ni Honorii se(cun)di p(a)p(ae) quinto, I(o)h(ann)es de Crema patre Olrico matre Ratildi natus, ordinatus aut(em) p(res)b(ite)r card(inalis) a ven(erabili)Paschale p(a)p(a) secundo i(n) titulo s(an)c(t)i Grisogoni a fundam(en)tis hanc basilica(m) c(on)strux(it), et erex(it), tesauro et vestim(en)tis ornav(it), edificiis intus et foris decorav(it), libris armav(it), possessionibus ampliav(it), parrocchia(m) adaux(it). Pro cuius peccatis q(ui)cu(m)que legeritis et audieritis int(er)cedite ad D(omi)n(u)m, et dicite: o bone Salvator n(ost)raeque salutis amator. Fili XP(iste) D(e)i, parce rede(m)ptor ei. Amen. Latein Nach Forcella handelt es sich um semigotische Buchstaben.

Auftraggeber und Entstehungskontext Johannes von Crema, Kardinalpriester von S. Crisogono 1116-1136/37. Im Jahre 1127 wurde ein Altar in der neuen Kirche eingeweiht, vermutlich der Hochaltar.
Jahrhundert 12. Jahrhundert
Datierung 1129
 
         
ID 223
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Eusebio all'Esquilino, Weihinschrift
Ort

, GND: , Wikipedia:

Die Inschrift ist heute rechts neben dem Portal angebracht.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 1 (A-F)(Corpus Cosmatorum II,1 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 20), Stuttgart 2010, S. 444f. mit Abb. 357.

Umzeichnung in:
Forcella, Vincenzo, Iscrizioni delle chiese e d'altri edificii di Roma dal secolo XI fino ai giorni nostri Bd. 10, Roma 1877, S. 405, Nr. 640.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Eusebio, auch S. Eusebio all'Esquilino genannt.
Materialität Maße: 57x90cm
Präsenz Es ist durch Ugonio belegt, dass sich die Inschrift im 16. Jahrhundert noch am Hauptaltar befand.
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp Weihinschrift
Textumfeld
Text  

+ ANN DNI M CC XXXVIII INDICTIO'NE XI MSE| MARTII QVARTA FERIA MAIORIS EDOMADE QVADRA|GESIME DN'S GREGORIVS PP' NONVS C'SECRAVIT| HANC ECCLESIA' IN HONORE BEATORVM EVSEBII ET| VINCENTII CVM TRIBVS ALTARIBVS QVORVM| MAIVS ALTARE CONFESSORIS I'PI' MANIBVS PRO|PRIIS CONSECRAVIT STATVENS VT OM'I ANNO| A QVARTA FERIA MAIORIS EDOMADE QUADRA|GESIME VSQUVE AD OCTAVAM DNI'CE REVRRECTI|ONIS HANC ECCL'AM VISITANTES MILL' (darunter ausgetilgt eine andere Zahlenangabe) ANNIS| ET CENTV' VIGINTI DIERV' DE INIVNTA SIBI PENI|TENTIA INDVLGEMTIAM CONSEQVANTVR. Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Die Inschrift dokumentiert die Weihe dreier Altäre durch Gregor X. (1227-41) am 1. April 1238. Der Papst selbst hatte den Hochaltar konsekriert und Indulgenzen vergeben, deren Dauer in der Inschrift retuschiert und wahrscheinlich nachträglich erhöht wurden. Dies deutet darauf hin, dass zumindest die Innenausstattung in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts erneuert wurde.
Jahrhundert 13. Jahrhundert
Datierung 1. April 1238
 
         
ID 224
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Paolo fuori le mura, Kopie einer Urkunde Papst Gregors I.
Ort

San Paolo fuori le Mura, GND: 4262377-7, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Paul_vor_den_Mauern

Rom, S. Paolo fuori le mura, Lapidarium.

Literatur Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 222 und S. 234, Abb. 4.

Abbildungen zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, Taf. XII/1.

Incriptiones christianae urbis Romae septimo saec. antiquiores. Nova series II Tabulae N. I-XXXIV, ed. A. Silvagni, Roma 1935, Taf. XXIII/1.

Keine Transkription vorhanden.

Eine Edition der Urkunde findet sich in: MGH Epistolae, Bd. 2 Gregorii I papae Registrum epistolarum. Libri VIII-XIV, hrsg. von Paul Ewald/Ludo M. Hartmann, 1892-1899, ND 1992, S. 433f.
Anmerkungen Die Schrift erinnert durch die Disziplin in der Zeilenführung, der Ausführung der Buchstaben und der Proportionen der Buchstaben deutlich an das antike Schriftbild. Stanley Morison deutet die Inschrift als Ausdruck der Autorität des Papstes.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Paolo fuori le mura
Materialität Marmortafel
Maße: 2,11x1m
Buchstabenhöhe: Z.1 35mm, Z.2 30mm, Z. 3-23 25mm, Z. 24 20mm
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

Kopfregest der Urkunde (vgl. MGH Epistolae) Greogrius I. papa Felici, subdiacono et recotri patrimonii Appiae, mandat, ut quasdam possessiones ad luminaria ecclesiae S. Pauli Romanae tradat. 604, Ian. 25

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Gregor I. (590-604). Bei der vorliegenden Inschrift handelt es sich um die steinerne Kopie der Originalurkunde aus Papyrus. Aus dieser Zeit liegen nach Koch noch keine Papsturkunden im Original vor. Die Ähnlichkeiten zum Urkundenformular sind an der ersten Zeile der Inschriften erkennbar, die im Vergleich zu den restlichen Zeilen vergrößert ist. Die Intitulatio am Anfang (Gregorius episcopus servus servorum dei) entspricht dem üblichen Urkundenformular. Am Ende des Kontextes ist der Schlußgruß "BENE VALE" gerückt. Die Datumszeile wurde mit Abstand unter den Kontext angeordnet.
Jahrhundert 7. Jahrhundert
Datierung 25. Januar 604
Im Original:
DAT VIII KAL FEBRVARIA SIMP DN N FHOCAS PP AVG ANNO SECVNDO ET CONSOLATVS EIVS ANNO PRIMO IND SEPTIMA

Die Datumszeile enthält die Datierung nach dem Kaiser in Konstantinopel Flavius Focas (reg. 602-610) und die Angabe des Tagesdatums nach dem römischen Kalender und der Indiktion.
 
         
ID 225
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Petersbasilika, Synodalakten Papst Gregors III.
Ort

Basilica Sancti Petri in Vaticano, GND: 4076822-3, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Petersdom

Rom, Vatikanische Grotten

Literatur Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 223 und S. 236, Abb. 7.

Abbildung zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, Taf. XIII/1a,b.

Keine Transkription vorhanden.
Anmerkungen Im Vergleich zum 7. Jahrhundert sind die Buchstaben der Inschriften aus dem 8. Jahrhundert nach Koch oft sehr klobig, wenig sorgfältig und vielfach undifferenziert in sehr fetten Linien ausgeführt.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
Vatikanische Grotten
Materialität Fragment
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld päpstlich
Text  

Auftraggeber und Entstehungskontext Bei der Inschrift handelt es sich um ein Fragment eines Synodalakts im Auftrag Gregors IIII. (731-741).
Jahrhundert 8. Jahrhundert
Datierung 731-741
 
         
ID 226
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Petersbasilika, Epitaph Papst Nicolaus I.
Ort

Basilica Sancti Petri in Vaticano, GND: 4076822-3, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Petersdom

Vatikanische Grotten

Literatur Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 224 und S. 238, Abb. 12.

Abbildung zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, Taf. II/7.

Umzeichung in:
Duchesne, M. L'Abbé , Le liber pontificalis, Bd. 2, Paris 1892, S. 172.
Anmerkungen In der Inschrift werden die Proportionen der alten Monumentalinschrift eingehalten. Es ist zudem die traditionelle Verteilung von Haar- und Schattenlinien zu sehen.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
Vatikanische Grotten
Materialität Fragment
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp Grabinschrift
Textumfeld päpstlich
Text  

Nach Duchesne (1892): [Scire volens cur t]RISTE GENVS MORTALE REPENTE| [quisquis ad haec prop]ERAS EOIS PARTIBVSS AVLAE| [templa vel occidu]IS POLLENS AVSTROQVE BEATAE| [laxe vel a gelido] CARMEN SCVTARE MEMENTO| [conditur hoc a]NTRO SACRI SVBSTANTIA CARNIS| [praesulis egregii]NICOLAI DOGMATE SANCTO| [qui fulsit cunc]TISS MVNDVM REPLEVIT ET ORBEM| [intactis nituit m]EMBRIS CASTOQVE PVDORE| [quae docuit ve]RBIS ACTVQVE PEREGIT OPIMO| [syderae plenu]S MANSIT DOCTVSQVE SOPHIA[E] [caelorum cla]RISQVEM SERVANT REGNA TRIVMP[HIS]| [ut vernet soli]IS PR[oceru]M PER SAECVLA VATV[m] Latein Am Ende der ersten drei Zeilen ist jeweils ein Blatt eingefügt, ebenso nach Zeile 8.

Auftraggeber und Entstehungskontext Fragment des Epitaphs Nicolaus I. (858-867)
Jahrhundert 9. Jahrhundert
Datierung 867
 
         
ID 227
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Paolo fuori le mura, Epitaph Papst Johannes XIII.
Ort

San Paolo fuori le Mura, GND: 4262377-7, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Sankt_Paul_vor_den_Mauern

Rom, S. Paolo fuori le mura, Lapidarium

Literatur Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 224 und S. 239, Abb. 13.

Abbildung zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, Taf. III/2.

Umzeichnung in:
Duchesne, M. L'Abbé , Le liber pontificalis, Bd. 2, Paris 1892, S. 254.

Transkription in:
Margarini, Cornelio, Inscriptiones antiquae Basilicae S. Pauli ad Viam Ostiense, Romae 1654, S. 4, Nr. 31.
Anmerkungen Die Inschrift ist in Hexametern abgefasst und greift das klassische Vorbild auf. Im Schriftbild ist die klare Einhaltung der Zeilen erkennbar. Abgesehen vom gerollten G erkennt man in den Proportionen und den Einzelformen das antike Vorbild.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Paolo fuori le mura
Materialität An der rechten unteren Ecke sowie links unten ist jeweils ein Stück der Inschrift rausgebrochen. Zudem ist die Inschrift zweimal in der Mitte beschädigt.
Präsenz Nach Margarini (1654) war die Inschrift im Petersdom zwischen der Porta sancta und der ersten Säule angebracht.
Raumbezug innen
 

Inschrift

Inschriftentyp Grabinschrift
Textumfeld päpstlich
Text  

Nach Duchesne (1892): + PONTIFICIA SVMMI HIC CLAVDVNTVR MEMBRA IOHANNIS| QVI PRVDENS PASTOR PERSOLVENS DEBITA MORTIS| ISTIC PREMONVIT MORIENS SVA MEMBRA LOCARI| QVO PIETATE DEI RESOLVTVS NEXIBVS ATRIS| EGREGII PAVLI MERITIS CONSCENDAT IN ETHRA| INTER APOSTOLICOS CAELORVM GAVDIA METAT| GAVDEAT EXVLTET SOCIATVS COETIBVS ALMIS| DICITE CORDE PIO RELEGENTES CARMINA CVNCTI| XPE (Christe)TVI FAMUVLI MISERTVS SCELERA PVRGA| SANGVINE QVI SANCTO REDEMISTI CRIMINE MVNDVM| HIC VERO SVMMVS PONTIFEX IOHANNES IN APOSTOLICA SEDE| SEDIT ANNOS VII DEPOSITIONIS EIVS DIES VIII IDVS SEPTEMBRIS| AB INCARNATIONE DNI (Domini) ANNI DCCCCLXXII. Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Epitaph des Papstes Johannes XIII. (965-972)
Jahrhundert 10. Jahrhundert
Datierung 972
 
         
ID 228
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Urkunde Gregors VII. (?) in SS. Giovanni e Paolo
Ort

Santi Giovanni e Paolo, GND: 4576683-6, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Santi_Giovanni_e_Paolo_(Rom)

Die Notitia (ID 247) und die Bestätigung der Notitia aus dem 11. Jahrhundert (ID 228) sind im westlichsten Durchgang zum nördlichen Seitenschiff eingemauert.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 3 (G-L): S. Giacomo alla Lungara bis S. Lucia della Tinta (Corpus Cosmatorum II,3 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 22), Stuttgart 2010, S. 74f. und Abb. 51 auf S. 73.

Favreau, Robert, Épigraphie médiévale, Turnhout 1997, S. 33-39 (mit Transkription und französischer Übersetzung).

Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 225 und S. 240, Abb. 16.

Abbildung zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, Taf. XX/6.

Anmerkungen In der Transkription von V und U wird hier Favreau gefolgt, der die Buchstaben V und U nach ihrem Lautwert transkribiert. Ebenso verfährt er mit den Buchstaben I und J, z.B. in Zeile 3, wo er IOHI als Johanni transkribiert. Die Abkürzungen löst Favreau stillschweigend auf. Die Inschrift weist neben häufig ausgeführtem mandelförmigen O als besonderes Charakteristikum ein blattförmiges Q auf. Es finden sich zudem das gerollte G und mehrere Ligaturen wieder.
 
       

Artefakt

Kontext SS. Giovanni e Paolo
Materialität Marmortafel (?); 105 x 72cm
Präsenz in der Vorhalle (laut Bruzio (Mitte 17. Jh.); s. Claussen, S. 75 Anm. 34)
Raumbezug außen
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld päpstlich
Text  

+ GREGORIUS EPISCOPUS . SERVUS SERVORUM| DEI . DILECTISSIMIS IN CHRISTO FILIIS DEUSDEDIT CARDINALI| ET JOHANNI ARCHIPRESBYTERO . TITULI SANCTORUM JOHANNIS ET PAULI| ET PER VOS IN EODEM TITULO . IMPERPETUUM . CREDITE SPECULATI|ONIS . INPELLIMUS CURA . ETIAM ARDORE CHRISTIANE| RELIGIONIS . ET STUDIO DIVINI CULTUS PERMOVEMUR| PRO VENERABILIORUM PRIORUMQUE LOCORUM PERCOGITARE| STABILITATE . ATQUE DEO SERVIENTIUM SECURITATE| UT HOC PROVENIENTE PIO LABORE ET ANIME CHRISTO| DICATE . EI QUI SE ILLI DIEBUS VIE EORUM SERVI|RE DECREVERUNT PERSEVERENTE IMPERTURBATE| NECNON IN ILLA MANEANTE FINE TENUS FIRMA. QU[E]| A CHRISTIANIS IN DEI LAUDE CONST[R]UCTA SUNT| QUIA IGIUR DILECTIO ATQUE RELIGIOSITAS VESTRA| PETIIT NOBIS QUATINUS HOS FUNDOS| IN INTEGROS SITOS . TERRITORIO . BELLITRINENSI| MILLIARIO . XXII . AC . IN ALIIS LOCIS (Blatt)

Auftraggeber und Entstehungskontext Ein Papst Gregor, wahrscheinlich Papst Gregor VII. (1073-1085). Bei der vorliegenden Inschrift handelt es sich um die Bestätigung der Schenkungsurkunde Notitia fundorum titutli huius (ID 247). Zur Gattung der "chartes lapidaires" s. Favreau, S. 32.
Jahrhundert 11. Jahrhundert
Datierung Pontifikat Gregors VII. (1073-1085)
 
         
ID 229
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Maria in Cosmedin, Weiheinschrift mit Reliquienkatalog
Ort

Basilica minor Santa Maria in Cosmedin, GND: 4199099-7, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Maria_in_Cosmedin

Rom, S. Maria in Cosmedin. Nach Forcella (1874) ist die Inschrift an der linken Wand der Tribüne angebracht.

Literatur Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 225 und S. 241, Abb. 17.

Abbildung zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, XXV/1.

Umzeichnung in:
Forcella, Vincenzo, Iscrizioni delle chiese e d'altri edificii di Roma dal secolo XI fino ai giorni nostri Bd. 4, Roma 1874, S. 305, Nr. 742.

Keine Transkription vorhanden.
Anmerkungen Die Inschrift weist ungewöhnlich viele Nexus litterarum, Enklaven und Verschränkungen auf. Diese tauchten zwar am Ende des 11. und am Anfang des 12. Jahrhunderts in Inschriften in Rom auf, jedoch nicht in dieser Fülle wie in der vorliegenden Inschrift. Zudem sind viele unziale Formen zu beobachten.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Maria in Cosmedin
Materialität Marmor
Keine Maßangaben
Die Buchstaben der ersten Zeile sind gegenüber den Buchstaben der anderen Zeilen wesentlich kleiner.
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp Weihinschrift
Textumfeld
Text  

Auftraggeber und Entstehungskontext
Jahrhundert 12. Jahrhundert
Datierung 1123
 
         
ID 230
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Lorenzo in Lucina, Weiheinschrift
Ort

San Lorenzo in Lucina, GND: 4357179-7, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/San_Lorenzo_in_Lucina

S. Lorenzo in Lucina, Vorhalle (vgl. ID 231-33)

Literatur Claussen, Peter Cornelius/ Mondini, Daniela/ Senekovic, Darko: Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 3 (G-L) (Corpus Cosmatorum II,3), Stuttgart 2010, S. 279, Abb. 230; S. 307.

Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 226 und S. 242, Abb. 19.

Abbildung zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, XXII/2.

Umzeichnung in:
Forcella, Vincenzo, Iscrizioni delle chiese e d'altri edificii di Roma dal secolo XI fino ai giorni nostri Bd. 5, Roma 1874, S. 117, Nr. 341.
Anmerkungen Im Gegensatz zur Inschrift in S. Maria in Cosmedin (ID 229) besticht die vorliegende Inschrift durch das Fehlen jeglicher Nexus litterarum, Enklaven und Verschränkungen.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Lorenzo in Lucina
Materialität Stein
Präsenz Vorhalle (wie ID 231-232 und 249)
Raumbezug außen
 

Inschrift

Inschriftentyp Weihinschrift
Textumfeld kardinalizisch
Text  

Nach Forcella: + ANNO D(OMO)NI MILLESIMO CENTE|SIMO XII INDICTIONE V| N(O)N(O) K(A)L(ENDAS) FEB(RVARII) DEDICATV(M) EST HOC| ALTARE P(ER) MANVS LEONIS HOS|TIENSIS EP(ISCOP)I RELIQVIE S(AN)C(T)ORVM| MARTIRV(M) IN HOC VENERABI|LI LOCO HE RECONDITE SVNT| S(AN)C(T)I CORNELII P(A)P(E) S(ANCTI) STEPHA|NI P(A)P(E) S(ANCTI) DIONISII P(A)P(E) EPYPHA|NII ARCHIEP(ISCOP)I PATERNIANI EP(ISCOP)I| CONCORDII EP(ISCOP)I STEPHANI P(RO)| TOMAR(TIRIS) LEONARDI SISINNII| FLORENTII DIOCLETIANI PON|TIANI EVSEBII VINCENTII PE|REGRINI ROMANI MARCI MAR|CELLIANI GERVASII P(RO)TASII| EVSTATHII AGATHE CYRIACE| MARTINE SOPHIE PISTIS ELPIS| AGAPES. Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Die Inschrift dokumentiert die durch den Kardinalbischof Leo von Ostia vorgenommene Weihe eines Seitenaltares. Die Weihe fand wahrscheinlich in Abwesenheit des nicht genannten Paschalis II. statt. Sie zählt zudem die in der Kirche aufbewahrten Reliquien der Heiligen auf. Diese Reliquien weisen daraufhin, dass es sich bei dem geweihten Altar nicht um den Hauptaltar, sondern um einen Seitenaltar handelt. Dieser wird z.B. in der dem rechten westlichen Seitenschiff angebauten kleinen Seitenapsis existiert haben. Vgl. zur Hauptaltarweihe am 24. Januar 1112 in S. Lorenzo in Lucina die Inschrift auf der Cathedra (ID 233).
Jahrhundert 12. Jahrhundert
Datierung 24. Januar 1112, im Original: MILLESIMO CENTESIMO XII INDICTIONE V N(O)N(O) K(A)L(ENDAS) FEB(RVARII)
 
         
ID 231
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Lorenzo in Lucina, Reliquienkatalog
Ort

San Lorenzo in Lucina, GND: 4357179-7, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/San_Lorenzo_in_Lucina

S. Lorenzo in Lucina, Vorhalle (vgl. ID 230 und 232-33)

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 3 (G-L): S. Giacomo alla Lungara bis S. Lucia della Tinta (Corpus Cosmatorum II,3 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 22), Stuttgart 2010, S. 278, S. 308 (Transkription) und Abb. 232 auf S. 281-

Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 226 und S. 242, Abb. 20.

Abbildung zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, XXII/3.

Umzeichnung in:
Forcella, Vincenzo, Iscrizioni delle chiese e d'altri edificii di Roma dal secolo XI fino ai giorni nostri Bd. 5, Roma 1874, S. 118, Nr. 342.
Anmerkungen Auffällig sind die geschwungenen Interpunktionszeichen. Die Inschrift weist eine enge Formensetzung auf, wobei die Buchstabenhöhe nach unten abnimmt. Nur beim Wort "Aeclesiam" findet sich eine AE-Ligatur, ansonsten weist der Text keine Ligaturen oder Verschränkungen auf.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Lorenzo in Lucina
Materialität Stein
Präsenz Vorhalle (wie ID 230, 232-232 und 249)
Raumbezug außen
 

Inschrift

Inschriftentyp Weihinschrift
Textumfeld klerikal
Text  

Nach Forcella: (1) + ANNO D(OMI)NI M C XII INDICT(IONE) V M(ENSE)|(2) OCTVBRI D(IE) XV ANNO VERO XII DO(M)PNI|(3) PASCHALIS II P(A)P(E) QVIDA(M) P(RES)B(ITE)R HVIVS EC(C)L(ESI)E|(4) NOMINE BENEDICTVS DVCENS SECV(M)|(5) QUOSDA(M) LAICOS ADIIT AEC(C)L(ESI)AM S(AN)C(T)I STE|(6)PHANI QVE SITA EST IN LOCO QVI DICIT(VR)| (7) AQVA TRANSVERA VBI SVB ALTARE IN| (8) VENIT CORPORA S(AN)C(T)ORVM MARTIRVM| (9) PONTIANI EVSEBII VINCENTII ET PE|(10)REGRINI QVE INDE AVFERENS SVIS| (11) CVM SOCIIS IN HANC AEC(C)L(ESI)AM TRANS| (12)TVLIT ET D(OMP)NO PAPE PASCHALI SICVT| (13) RES ACTA FVERAT FIDELITER INTIMA| (14)VIT QVO AVDITO VENERABILIS PONTI|(15)FEX PRECEPIT VT IN MAIORI ALTARI| (16) S(AN)C(T)I LAVRENTII IN SEPVLCHRO SUB| (17) CRATICVLA CONDERENTVR QVOD| (18) ET FACTVM EST (Interpunktionszeichen) IN EODEM|(19) QVOQ(VE) ANNO IDE(M) P(RES)B(ITE)R INVENIT COR|(20)PORA S(AN)C(T)ORV(M) IN VIA ARDEATINA GOR|(21)DIANI VIDELICET MAR(TIRIS) ET FELICV|(22)LE VIRGINIS ET MARTIRIS ET IN| (23) MAIORI ALTARI IVSSV PREFATI| (24) PONTIFICS SVPERPOSVIT (Interpunktionszeichen)| (25) TE(M)PORE GELASII S(E)C(VN)DI P(A)P(E) INVENTV(M)| (26) EST CORPVS S(AN)C(T)I SIMPRONII MARTIRIS| (27) IN VIA LATINA ET TRANSLATV(M) EST| (28) IN HANC AEC(C)L(ESI)AM P(ER) MANV(S) BENEDICTI| (29) P(RES)B(ITE)RI ET SVB MAIORI ALTARI EST| (30) RECONDITVM (Interpunktionszeichen) SVB HOC QVOQ(VE)| (31) ALTARI SVNT IIII DENTES AP(OSTO)LOR(VM) PHILIPPI| (32) ET IACOBI DE LIGNO CRVCIS D(OMI)NI DE PETRA| (33) SEPVLCHRI XPI (christi) ET VAS PLENV(M) DE CREMA|(34)TA CARNE BEATI LAVR(ENTII) ET RELIQUE S(AN)C(T)OR(VM)| (35) CESARII DIAC(ONI) ET M(ARTIRIS) MARTINI P(A)P(E) ADRIANI P(A)P(E)| (36) IVLIANI M(ARTIRIS) MARCELLINI ET PETRI MAR|(37)CI ET MARCELLIANI ROMANI EPIPHANII| (38) MARTINE NEMENSII OLIMPII THEODOLI| (39) LVCILLE EXSVPERIE AGRIPPINE (Interpunktionszeichen) ET| (40) OCTO BRACHIA S(AN)C(T)OR(VM) YPOLITI MAR(TIRIS)| (41) IVSTINI P(RES)B(ITE)RI QVRINI P(RES)B(ITE)RI FELICIS| (42) ET AVDACTI SIMPHOROSE MAR(TIRIS)| (43) IVSTINI MAR(TIRIS) ET EVGENII MAR(TIRIS)(Interpunktionszeichen) Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Die Inschrift schließt inhaltlich an die vorherige Inschrift (ID 230) an und listet die verschiedenen Reliquien auf, die in der Kirche verwahrt werden.
Jahrhundert 12. Jahrhundert
Datierung 1112
 
         
ID 232
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Lorenzo in Lucina, Weiheinschrift von Anaklet II.
Ort

San Lorenzo in Lucina, GND: 4357179-7, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/San_Lorenzo_in_Lucina

S. Lorenzo in Lucina, Vorhalle (vgl. ID 230-31 und 233)

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 3 (G-L): S. Giacomo alla Lungara bis S. Lucia della Tinta (Corpus Cosmatorum II,3 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 22), Stuttgart 2010, S. 307 (Transkription) und Abb. 231.

Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 226 und S. 243, Abb. 22.

Abbildung zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, XXIII/6.

Umzeichnung in:
Forcella, Vincenzo, Iscrizioni delle chiese e d'altri edificii di Roma dal secolo XI fino ai giorni nostri Bd. 5, Roma 1874, S. 119, Nr. 343.


Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Lorenzo in Lucina
Materialität Stein
Präsenz Vorhalle (wie ID 230-231, 233 und 249)
Raumbezug außen
 

Inschrift

Inschriftentyp Weihinschrift
Textumfeld
Text  

Nach Forcella: + ANNO D(OMI)NI M C XXX| ANNO VERO DOPMNI| ANACLETI S(E)C(VN)DI PAPE| PRIMO INDICT(IONE) VIII| MENSE MADIO D(IE) XX| Q(VI)NTA DEDICATA EST| HAEC ECL(ESI)A BEATI LAVR(ENTII)| ET IN MAIORI ALTARI| PER MANVS EIVSDEM| PONTIFICIS RECONDI|TA SVNT CORPORA S(AN)C(T)OR(VM)|MAR(TIRVM) ALEXANDRI P(A)P(E)| EVENTII THEODOLI ET| SEVERINE ET VESTIS| S(AN)C(T)I XISTI (Christi) MARTIRIS| ATQ(VE) PONTIFICIS| ET DVE AMPVLLE VI|TREE CVM SANGVI|ME ET ADIPE BEA|TISSIMI ATQVE| GLORIOSISSIMI|MARTIRIS LAV|RENTII|+ FVRCULA CRATI|CVLE FERRV(M) CVM| COMPEDE IVNCTA| GAVSAPE PINGVE| DO SVNT HOC IN| DOMATE CVNCTA Latein Zeile 7: Das I in "Beati" ist verglichen mit den anderen Buchstaben verkleinert. Zeile 14: Das I in "Vestis" ist verglichen mit den anderen Buchstaben verkleinert. Zeile 15: Das I in "Martiris" ist verglichen mit den anderen Buchstaben verkleinert. Die Inschrift weist ebenso wie der Reliquienkatalog (ID 231) aus dem Jahre 1112 ein geschwungenes Interpunktionszeichen auf. Im Gegensatz zur früheren Inschrift erscheint dies hier aber nur einmal. Das H, das nur zweimal auftaucht (Z. 13 und 28), ist beide Male ein Minuskelbuchstabe.

Auftraggeber und Entstehungskontext Weihe des Hauptaltares durch Anaklet II. (1130-1138 Papst).
Jahrhundert 12. Jahrhundert
Datierung 25. Mai 1130
 
         
ID 233
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S Lorenzo in Lucina, Weiheinschrift auf der Cathedra
Ort

San Lorenzo in Lucina, GND: 4357179-7, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/San_Lorenzo_in_Lucina

S. Lorenzo in Lucina, Cathedra (vgl. ID 230-232)

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 3 (G-L): S. Giacomo alla Lungara bis S. Lucia della Tinta (Corpus Cosmatorum II,3 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 22), Stuttgart 2010, S. 290-292 (mit Transkription) und Abb. 238 auf S. 291.

Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 226 und S. 243, Abb. 21.

Abbildung zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, XXIII/2.

Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Lorenzo in Lucina
Materialität Stein
Präsenz Cathedra (wie ID 230-232 und 249)
Raumbezug innen
 

Inschrift

Inschriftentyp Weihinschrift
Textumfeld
Text  

+ TEMPO|RE DOMNI PAS|CALIS II PAPE ANNO| EIVS XII MILLESIMO| CENTESIMO XII INDICTIONE| V VI KALENDAS FEBRVARII P(ER)| MANVS EIVSDEM PONTIFICIS| CRATICVLA. SVPER QVAM PRO|CVL DVBIO BEATVS LAVRENTI|VS EMI SIT SPIRITVM DE QVODA(M)| ALTARI VETERI EDVCTA EST. CV(M)| DVAB(US) AMPVLLIS VITREIS ME| DIIS SANGVINE EIVSDEM| MARTIRIS QVE CVM NON|NULLIS DIEB(VS) VI DERETVR| A ROMANO POPVLO. CORAM| EIVS MVLTITVDINE P(ER)) MA|NVS LEONIS HOSTIENSIS EP(ISCOP)I| SVB HOC NOVO ALTARI NONO| K(AL)L(ENDAS) FEBRVARII RECONDITA EST Latein Auffällig ist, dass in der Inschrift fast keine Abkürzungen verwendet werden. So wird die Datierung am Anfang der Inschrift z.B. ausgeschrieben und nicht abgekürzt. Am Ende der Inschrift, wo der Schreiber anscheinend Platzmangel hatte, wird Kalendas hingegegen abgekürzt. In Zeile 18 wurde das N bei "Hostiensis" als kleinerer Buchstabe zwischen das E und S eingefügt.

Auftraggeber und Entstehungskontext Die Inschrift dokumentiert wie die andere Weiheinschrift in der Vorhalle der Kirche (ID 230) die Weihe des Hochaltars durch den Kardinalbischof Leo von Ostia.
Jahrhundert 12. Jahrhundert
Datierung 24. Januar 1112. Vgl. auch die zeitgleich entstandene Inschrift in der Vorhalle (ID 230).
 
         
ID 234
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Weiheinschrift mit Reliquienkatalog
Ort

S. Salvatore ad Cupellas, GND: , Wikipedia:

S. Salvatore ad Cupellas. Nach Forcella (1876) ist die Inschrift an der rechten Wand direkt neben dem Kicheneingang angebracht.

Literatur Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 226 und S. 244, Abb. 23.

Abbildung zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, XXVII/4.

Umzeichnung in:
Forcella, Vincenzo, Iscrizioni delle chiese e d'altri edificii di Roma dal secolo XI fino ai giorni nostri Bd. 8, Roma 1876, S. 499, Nr. 1156.
Anmerkungen Nach Koch setzten bereits vor der Mitte des 12. Jahrhunderts zunehmend fettere Schriftbilder wie in der vorliegenden Inschrift ein. In der Inschrift werden kleine Dreiecke, die meist nach unten zeigen, als Interpunktionszeichen verwendet. In Zeile 19 ist zudem ein Blatt abgebildet. Die Inschrift weist viele Enklaven und Verschränkungen auf, wobei vor allem das S am Wortende oft hochgestellt ist und nach rechts oben weist (z.B. Z. 11 und 18). Besonders auffällig ist das waagerecht liegende N in Zeile 19.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Salvatore ad Cupellas
Materialität
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp Weihinschrift
Textumfeld päpstlich
Text  

Nach Forcella (die Abkürzungen wurden, wenn möglich, in Klammern aufgelöst): (1) + IN NOMINE DOMINI . ANN(o) D(omi)NIC(a)E INCARN(atione)|(2) M . C . XCV . ET ANNO . V . PONTIFICAT(us) . D(omi)NI|(3) CELESTINI . III . P(a)P(e) INDICTIONE . XIIII . MENS(e) NOVE(m)B(ris)|(4) DIE XXVI . FACTA EST CONSECRA|(5)TIO ISTIVS ECCLE(siae) IN QVA TRIA CON|(6)SISTVNT ALTARIA . MAIVS QVORV(m) A MANI|(7)BVS DICTI PONTIFICIS AD HONORE(m) SAL|(8)VATORIS EST CONSECRATVM . IN QVO HEC S(un)T|(9) POSITE RELIQVIE . S(an)C(t)ORV(m) AP(osto)LORV(m) PHILIP|(10)PI ET IACOBI . S(an)C(t)I ANDREE AP(osto)LI DE CARNIBVS A|(11)P(osto)LORV(m) PE(trus) ET . PA(ulus) ET DE VESTIM(en)TIS EURV(m)DE(m) . S .|(12) FELICIS . S(an)C(t)ORV(m) ABON ET SENNEN . CA|(13)LIXTI . P(a)P(e) STEPHANI. P(a)P(e) CORNELII . P(a)P(e)|(14) SATVRNINI . XYSTI (christi) . ET LAVRENTII . NE|(15) MESII . CRISANTI . ET.DARIE . TYMOTHEI|(16) NYCOLAI . MARCI . ET MARCELLIANI . HER|(17)METIS . FELICISSIMI . ET .AGAPITI . S(ancti) SEBA|(18)STIANI . MAIORI (sic) PARS CORPOR(um) S(an)C(t)OR(um) ABVDII . ET ABV|(19)DATII . S(an)C(t)OR(um) IO(hannes) . ET PA(ulus) . ET DE SANGVINE D(omi)NI (Blatt)|(20) ALIVD QVO EST AD HONORE(m) B(e)ATE MAR(ie) VI(r)GINIS|(21) C(on)STITVTV(m) A MANIB(us) D(omi)NI PE(tri) POTVENSIS EPI(scopi) C(on)STAT|(22) FORE SACRATV(m) . IN QVO S(un)T RELIQE HE . DE VELO ET VE|(23)ST(i)M(en)TO ET CINGVLO . S . MAR(ie) . VI(rginis) . ET DE MANNA S . IO(hannes).|(24) EV(an)G(e)LISTE . S . CESARII . S . BARBARE VI(rginis) . MARGARITE . SA|(25)VINE. PRISCE . FELICVLE . SECV(n)DINE FELICITATIS . VICTORIE|(26) MVNDE . ET . S HELENE VIGINV . §§ TERTIV(m) QVOD AD HO|(27)NORE(m) . B(e)ATI IO(hannes) . BBE . EST C(on)SECRATV(m) A MANIB(us) D(omi)NI ALE|(28)XA(n)DRI EPI(scopi) CAPAQNSI' . IN QVO S(un)T RELIQE. CAP CRE|(29)SCETIANI . M . DE RELIQUIIS . S . NENONIS . PATNIAI . VIC|(30)TORIS . SILVANI . ARGENI . SECVD . DONATI ET REMEDII Latein Zeile 6: Forcella transkribiert hier "MARVS", obwohl auf der Abbildung bei Koch (aus Silvagni) eindeutig "MAIVS" erkennbar ist.

Auftraggeber und Entstehungskontext Die Inschrift dokumentiert die Weihe der Kirche durch Papst Coelestin III. am 26. November 1195. Zudem listet die Inschrift die in der Kirche aufbewahrten Reliquien auf.
Jahrhundert 12. Jahrhundert
Datierung 1195 (26. November)
 
         
ID 235
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Salvatore in Primicerio, Weiheinschrift
Ort

, GND: , Wikipedia:

Die Inschrift wird heute in den Vatikanischen Museen aufbewahrt, da die Kirche heute nicht mehr erhalten ist. Forcella (1877) sah die Inschrift noch in der Kirche selbst. Er schreibt, dass sie an der linken Wand direkt neben dem Eingang der Kirche angebracht ist.

Literatur Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 225f. und S. 241, Abb. 18.

Abbildung zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, XXIII/4.

Umzeichnung in:
Forcella, Vincenzo, Iscrizioni delle chiese e d'altri edificii di Roma dal secolo XI fino ai giorni nostri Bd. 11, Roma 1877, S. 179, Nr. 321.
Anmerkungen Die Inschrift steht nach Koch für den "Horror vacui", der sich in einer engen Formensetzung sowie dem Verzicht auf eine sichtbare Zeilentrennung zeigt. Zudem werden ungewöhnlich breite Formen verwendet. Das Ende der Zeilen wirkt oft gestreckt und in die Länge gezogen.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Salvatore in Primicerio
(heute nicht mehr erhalten)
Materialität
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp Weihinschrift
Textumfeld kardinalizisch
Text  

Nach Forcella (die Abkürzungen wurden, wenn möglich, in Klammern aufgelöst): + PERLEGAT ISTA LEGENS OCVULO VTROQ| ANNO MILLENO CENTENO TREDECIMQVE| ADVENTVS DOMINI. PASCALIS P(a)P(e) BEATVS.| CVM REGERET CELSI FASTIGIA PONTIFICATVS| ET QVARTO DECIMO PIVS ANNO IAM RESIDERET QUINQ(ue) NVMEQ(ue)DIES INDICTIO QUINCTA TENERET| HOC ALTARE LEO VIR DICTVS HONORE SAGRAVIT (sic)| HOSTIA QUE PATRE VITA MERITISQ(ue) PROBAVIT| IN QUO SANCTORU(m)Q(ue) PIGNORA CONTINEANTVR| SCIRE VOLENS AVDI QVONA BREVITER RECITANTVR| (Nicht bei Forcella:) I BRACHIUVM| AGATHES SACRE DE VIRGINIS OSSIBVS ATQVE| IPSIVS ROSEO DE SANGVINE PELLICIAQVE| SANCTE LVCIE DE CORPORE DE QVE CRVORE| IN QVARVM D(eu)S HANC ARAM SACRAVIT HONORE| DE CRVCIS ALMIFICE LIGNO D(omi)NI Q(ue) SEPVLCHRO| SEBASTIANI SANCTI DE CORPORE PVLCHRO| VNA SAGITTARVM QUIBVS EST ITA MIRIPICATVS (sic)| ET LAPIS EX ILLIS QVIBVS EST STEFANVS LAPIDAT| VIRGINIS ELECTI SACRA DE VESTE IOHANNIS| A QVO POST TONITRV DIVINVS DEFLVIT ANNIS| MARTIRIS YPOLITI PARS FELICISQ(ue) BEATI| PARVA SED EST AVRI MELIORQ(ue)VAMASSA P(ro)BATI| EVGENIE NYMPHESCARV PIGNORA CARA| HIC EST THESAVR(um) QVE PRESENS CONTINET ARA| .M.P.F. Latein Z. 7: Das I in "VIR" befindet sich zwischen den beiden V Strichen. Z. 8: "HOSTIA" meint Ostia, hier handelt es sich um einen im Mittelalter geläufigen Zusatz von h- im Anlaut, vgl. Stotz, Peter, Handbuch zur lateinischen Sprache des Mittelalters, Dritter Band Lautlehre, München 1996, § 119, S. 158. Z. 10: das I in "BREVITER" befindet sich zwischen den beiden V Strichen. Z. 12: Vor dem letzten Wort "ATQVE" befindet sich ein (nachträglich eingefügtes?) P. Z. 18: Die Buchstaben I und V im Wort "MIRIPICATVS" sind gegenüber den restlichen Buchstaben verkleinert. Z. 20: Das I in "ELECTI" und das A in "SACRA" sind gegenüber den anderen Buchstaben verkleinert. Z. 21: Das T in "POST", das I in "TONITRV", das zweite I in "DIVINVS" und das I in "DEFLVIT" sind gegenüber den restlichen Buchstaben verkleinert. Das erste I in "DIVINVS" ist im D angebracht. Z. 22: Das I in "MARTIRIS", beide I in "YPOLITI" und beide I in "FELICI" sind gegenüber den restlichen Buchstaben verkleinert. Z. 23: Das I in "AVRI", da I in "MELIORQ(ue)" und das A in "VAMASSA" sind gegenüber den restlichen Buchstaben verkleinert. Z. 25: Das H in "THESAVR(um), das O und das I in "CONTINET" und das Ain "ARA" sind gegenüber den restlichen Buchstaben verkleinert.

Auftraggeber und Entstehungskontext Die Inschrift dokumentiert die Weihe der Kirche unter dem Pontifikat von Papst Paschalis II. (zw. 1099 und 1118 Papst) durch Bischof Leo von Ostia und listet die Reliquien der Kirche auf.
Jahrhundert 12. Jahrhundert
Datierung 1112
 
         
ID 236
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Sabina, Weiheinschrift eines Altars
Ort

Madonna del Rosario, GND: , Wikipedia:

Nach Forcella (1876) ist die Inschrift an der rechten Wand der Kapelle "Madonna del Rosario" angebracht.

Literatur Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 226f. und S. 246, Abb. 26.

Abbildung zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, XXVIII/5.

Umzeichnung in:
Forcella, Vincenzo, Iscrizioni delle chiese e d'altri edificii di Roma dal secolo XI fino ai giorni nostri Bd. 7, Roma 1876, S. 294, Nr. 591.
Anmerkungen Die Inschrift spiegelt nach Koch den "Stil des 13. Jahrhunderts" in Rom wider, in dem die Schrift ein hohes Niveau aufweist. Das Schriftbild erscheint weich und rund. Wie in der vorliegenden Inschrift sichtbar, wird nur das runde N gesetzt, ansonsten werden viele Buchstaben variiert. So werden das D und E sowohl in Kapitalis als auch Unziale gesetzt.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Sabina, erbaut im Jahre 425 unter dem Pontifikat Coelestins I. zu Ehren der Märtyrerin Sabina.
Materialität
Präsenz Nach Forcella (1876) ist die Inschrift an der rechten Wand der Kapelle "Madonna del Rosario" angebracht.
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp Weihinschrift
Textumfeld kardinalizisch
Text  

Nach Forcella (die Abkürzungen wurden hier in Klammern aufgelöst): ANN(o) D(omi)NI . M . CC.| XLVIII . PONTIFICAT(um)| D(omi)NI INNOCENTII . IIII| P(a)P(e) . ANNO . V . ASSISTE|NTIB(us) . EPIS(scopis) . VENERABI|LIB(us) . VERVLANO . OLO|LENSE . ASCVLANO.|FERIA . IIII . QVARTE EBDO|MADE IN XL . QVANDO| LEG(itu)R EVA(n)G(e)L(iu)M DECE|CONATO . (et) SECEATV(m) E(st)| HOC ALTARE AD HO|NORE(m) S(an)C(t)ORV(m) ANG(e)LO|RV(m) . P(er) VENERABILE(m) EPISCOP(u)M| HOSTIENSE(m) . Q AVCTO|RITATE D(omi)NI P(a)P(e) . POSVIT| AN(n)VATI(m) . I(n)DVLGENTIA(m) VNI'|ANI . Z VNI' QVADRAGENE| Q(uod) DVRAT A DIE C(on)SECRA|TIONIS VSQ(ue) . I(infra) . DIE(m) . OC|TAVE PASCHE :. (Interpunktionszeichen) Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Die Inschrift dokumentiert die Weihe eines Altares im Jahr 1248 unter dem Pontifikat Innozenz' IIII.
Jahrhundert 13. Jahrhundert
Datierung 1248
 
         
ID 237
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. SS. Vincenzo e Anastasio, Weiheinschrift
Ort

, GND: , Wikipedia:

Nach Forcella (1878) ist die Inschrift am linken Pfeiler des großen Bogens vom Hauptaltar angebracht.

Literatur Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 226f. und S. 246, Abb. 27.

Abbildung zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, XXXV/4.

Umzeichnung in:
Forcella, Vincenzo, Iscrizioni delle chiese e d'altri edificii di Roma dal secolo XI fino ai giorni nostri Bd. 12, Roma 1878, S. 322, Nr. 445.

Keine Transkription vorhanden.
Anmerkungen Die Inschrift spiegelt nach Koch wie die vorherige Inschrift (vgl. ID 236) den "Stil des 13. Jahrhunderts" in Rom wider, in dem die Schrift ein hohes Niveau aufweist. Das Schriftbild erscheint weich und rund. Wie in der vorliegenden Inschrift sichtbar, wird nur das runde N gesetzt, ansonsten werden viele Buchstaben variiert. So werden das D und E sowohl in Kapitalis als auch Unziale gesetzt. Auffällig sind hier zudem die Interpunktionszeichen, jeweils am Ende der Reihe.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
SS. Vincenzo e Anastasio
Materialität
Präsenz Nach Forcella (1878) ist die Inschrift am linken Pfeiler des großen Bogens vom Hauptaltar angebracht.
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp Weihinschrift
Textumfeld kardinalizisch
Text  

Auftraggeber und Entstehungskontext
Jahrhundert 13. Jahrhundert
Datierung 1244
 
         
ID 238
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Prassede, Schenkungsurkunde
Ort

Santa Prassede (Basilika), GND: 4249269-5, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Santa_Prassede

Nach Forcella (1873) ist die Inschrift an der linken Wand des Klosters angebracht.

Literatur Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 227. und S. 247, Abb. 29.

Abbildung zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, XXVIII/6.

Umzeichnung in:
Forcella, Vincenzo, Iscrizioni delle chiese e d'altri edificii di Roma dal secolo XI fino ai giorni nostri Bd. 2, Roma 1873, S. 495, Nr. 1494.

Keine Transkription vorhanden.
Anmerkungen Die Schrift ist nach Koch noch weitgehend von der Kapitalis geprägt, was unter anderem am spitzen A sichtbar wird. Es finden sich aber auch gelegentlich eingestreute Minuskeln b und h, das tironische Et und epigraphische Kürzungszeichen. Mit den Inschriften, die dem "Stil des 13. Jahrhunderts zugeordnet werden" (vgl. exemplarisch ID 236 und 237) hat die vorliegende Inschrift allerdings nur wenig Gemeinsamkeiten.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Prassede
Materialität
Präsenz Nach Forcella (1873) ist die Inschrift an der linken Wand des Klosters angebracht.
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld kardinalizisch
Text  

Auftraggeber und Entstehungskontext
Jahrhundert 13. Jahrhundert
Datierung 1259
 
         
ID 239
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Crisogono, Grabinschrift von Robert of Somercote (Kardinal)
Ort

, GND: , Wikipedia:

An der Eingangswand, über dem linken Eingang angebracht.

Literatur Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 226f. und S. 246, Abb. 25.

Edition:
Die mittelalterlichen Grabmäler in Rom und Latium vom 13. bis zum 15. Jahrhundert. 1. Band: Die Grabplatten und Tafeln, bearb. von Tassilo Blittersdorff/Richard Bösel/Jörg Garms (u.a.) (Publikationen der österreichischen Kulturinstitute in Rom 2/5/1), Rom/Wien 1981, Nr. X,1 S. 69f. und Abb. 208.

Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Crisogono. Frühchristlich, Neubau um 1100.
(vgl. Memorial-/Stifterinschrift: ID 222)
Forcella nennt sechs Inschriften, überwiegend von Geistlichen (Forcella Bd. 2, S. 170; Bd. 13, S. 500).
Materialität Weißer Marmor
Maße: ca. 40x155cm, Buchstabenhöhe: 4cm
Guter Erhaltungszustand
Links volutenförmiger Einschnitt, der wahrscheinlich von einem überlagernden barocken Ornament stammt. Rechts neben dem Schriftblock ist ein großes Kreuz angebracht.
Präsenz S. Crisogono
Die Editoren leiten aus dem Format eine ursprüngliche Anbringung an der Wand ab.
Raumbezug außen
 

Inschrift

Inschriftentyp Grabinschrift
Textumfeld kardinalizisch
Text  

[H]IC Q(VI)ESCIT IN D(OMI)NO ROB(ER)TVS GRATE MEMORIE S(AN)CTI EVSTACHII| DIACONVS CARDINALIS NATIONE ANGLIC(VS) Q(VI) OBIIT VI KAL(ENDAS) OCTOB(RIS)| ANNO D(OMI)NICE INCARNATIONIS M° CC° QUADRAGESIMO PRIMO Latein Majuskel des 13. Jahrhunderts mit ersten gotischen Elementen. Koch identifiziert den Schrifttypus als "Stil des 13. Jahrhunderts" (vgl. ID 236 und 237), der ein hohes Niveau aufweist. Es wird nur das runde N gesetzt, wohingegen die anderen Buchstaben in mehreren Varianten auftauchen. So finden sich die Buchstaben D,E und M sowohl in Kapitalis als auch Unziale. Die Inschrit gilt neben einer zeitgenössischen Inschrift (ID 240) als Beispiel der langzeiligen, monumentalen Inschrift mit Kreuz im Querformat. Dabei stehen sich die Initiale H am linken Ende und das Kreuz am rechten Ende der Inschrift gegenüber.

Auftraggeber und Entstehungskontext Robert of Somercote wurde im Jahr 1235 zum Prokurator Heinrichs III. von England in Rom ernannt, ein Jahr später wurde er von Gregor IX. als päpstlicher Vertreter nach England entsandt. Im Jahr 1238 wurde er "auditor litterarum contradictorum" in Rom und noch im selben Jahr Kardinaldiakon von S. Eustachio.
Jahrhundert 13. Jahrhundert
Datierung 1241
 
         
ID 240
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Petersbasilika, Grabinschrift von Amauri de Montfort
(Connetable von Frankreich)
Ort

Basilica Sancti Petri in Vaticano, GND: 4076822-3, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Petersdom

S. Pietro in Vaticano, Sala VII.

Literatur Koch, Walter, Die epigraphische Schriftentwicklung in Rom- Die Zeit des Mittelalters, in: Archiv für Diplomatik, Bd. 60, 2014, S. 219-252, hier S. 226f. und S. 246, Abb. 24.

Edition:
Die mittelalterlichen Grabmäler in Rom und Latium vom 13. Bis zum 15. Jahrhundert. 1. Band: Die Grabplatten und Tafeln, bearb. von Tassilo Blittersdorff/Richard Bösel/Jörg Garms (u.a.) (Publikationen der österreichischen Kulturinstitute in Rom 2/5/1), Rom/Wien 1981, Nr. LI,1, S. 244f. und Abb. 209.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Pietro in Vaticano
Forcella nennt 29 Grabinschriften (Forcella, Bd. 6, S. 21-38).
Materialität Weißer Marmor
Maße: 28x205,5cm
Buchstabenhöhe: 3-3,5cm
Rechte obere Ecke fehlt; Längsbruch rechts vom Mosaikkreuz. Die Mosaikeinlage ist velorengegangen. Die schwarze Füllung in der Inschrift ist erhalten. Vgl. zur Form die zeitgleiche Inschrift in S. Crisogono (ID 239).
Präsenz Ursprünglich in der alten Basilika. Nach den Editoren verweist der Erhaltungszustand sowie die Form auf eine ursprüngliche Anbringung an der Wand (vgl. ID 239). Da die Länge einer vollen Grablatte entspricht, hat sich die Inschrift eventuell über der Grablege befunden.
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

+ HIC IACET AMAVRICVS COMES MONTIS FORTIS FRANCIE CONNESTABILIS [QVI]| CONTRA ALBIGENSES P(RO) FIDE CATHOLICA SEPIDVS DIMICAVIT POSTEA CO(N)TRA SARRACENOS AD P(AR)|TES SIRIE TRANSFRETAVIT A QVIBVS IN BELLO CAPTVS FVIT ET DIV IN CA|PTIVITATE DEDENTVS (sic) TANDEM P(ER) TREVNGAM LIBERATVS DVM REDIRET AD P(RO)PRIA A[P]|VD IDRONTVM EXPIRAVIT A(N)NO D(OMI)NI MILLESIMO CCXLI Latein Im Gegensatz zur vorherigen Inschrift (ID 239) wird hier die Tradition des konservativen Schreibens des 11. und 12. Jahrhunderts fortgeführt. Die Buchstaben sind streng linear und dünnstrichig ausgeführt und werden vor allem von der Kapitalis geprägt. Lediglich einmal findet sich ein unziales E (Zeile 4 in "DEDENTVS") sowie zwei Minuskel h, wobei das erste Minuskel h gleichzeitig den ersten Buchstaben der Inschrift bildet.

Auftraggeber und Entstehungskontext Amauri war der älteste Sohn des Anführers Simon von Montfort im Albigenserkreuzzug (1209-1229). Durch seine persönliche Teilnahme am Kreuzzug machte er jedoch hohe Schulden, die die Päpste noch nach seinem Tod zurückzahlen mussten. Im Jahre 1229 führte er ein französisches Kontingent nach Palästina, wo er am 13. November bei Gaza gefangengenommen wurde. Am 23. April 1241 wurde er unter Beteiligung des Papstes ausgelöst und verließ am 3. Mai mit Richard von Cornwall Palästina. Er starb jedoch auf der Rückreise in Otranto, seine Leiche wurde nach St. Peter überführt.
Jahrhundert
Datierung 1241
 
         
ID 241
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Giovanni in Laterano, Stifterinschrift Papst Nikolaus'IV. (= Nr. 348)
Ort

Basilica San Giovanni in Laterano, GND: 4124075-3, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Lateranbasilika

Ehemals an der Apsiswand, dann an der linken Wand nahe am Eingang des Chorumgangs, heute rechts vor dem Zugang zur Sakristei. Dorthin gelangte die Tafel nach dem Abriss des Umgangs im Jahre 1877 unter dem Pontifikat Leos XIII.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Bd. 2 S. Giovanni in Laterano (Corpus Cosmatorum II,2 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 21), Stuttgart 2008, S. 137-140 mit Abb. 68 und S. 342f. (Transkription und Übersetzung).

Ebd. S. 43, Abb. 8: Assisi, S. Francesco. Franziskuszyklus der Oberkirche mit Detail aus dem Traum Innocenz III.: Franziskus stützt die wankende Laterankirche (Nach Vorlage KHI Zürich).
Anmerkungen Die Editoren bezeichnen die vorliegende Inschrift sowie eine weitere Mosaikinschrift (ID 242) als eine "Sonderleistung der Epigraphik". Ziel dieser Inschrift sei die Repräsentation des Franziskanerpapstes Nikolaus IV. gewesen. Als Mittel wurden dafür die Mosaikinschrfiten gewählt, da Mosaik zu dieser Zeit gegenüber der üblichen Epigraphik in Marmor bevorzugt wurde. Dennoch bleibt der Marmor bei dieser Technik als Grundträger der Inschrift sichtbar und umrahmt jede Mosaikzeile.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Giovanni in Laterano
(Lateransbasilika)
Materialität Marmor
Maße: 2,73mx1,40m
Zeilenhöhe: 7,4cm
Mehrfach gebrochen und an vielen Stellen restauriert, die letzten beiden Zeilen teilweise erneuert.
Präsenz Ehemals an der Apsiswand
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

(1)+ TERTIVS ECCLESIE PATER INNOCENTIVS HORA|(2) QVA SESE DEDERAT SOMPNO NVTARE RVINA|(3) HANC VIDET ECCL(es)IA(m) MOX VIR PANNOSV(s) ET ASP(er)|(4) DESPECT(us)Q(ue) HVMERV(m) SVPPONE(n)S SUSTINET ILLA(m)|(5) AT PATER EVIGILANS FRANCISCV(m) P(er)SPICIT ATQ(ue)|(6) VERE E(st) HIC IN QVIDQVE(m) VIDIMV(s) ISTE RVENTE(m)|(7) ECCL(es)IAMQ(ue) FIDEMQ(ue) FERET SIC ILLE PETITIS|(8) CVNCTIS CONCESSIS LIBER LETVSQ(ue) RECESSIT|(9) FRANCISCI PROLES PRIMVS DE SORTE MINOR(um)|(10) HIERONYMVS QVARTI NICOLAI NOMINE SURGE(n)S| (11) ROMANVS PRAESVL PARTES CIRCV(m)SPICIT HVIV(s)|(12) ECCLESIE CERTA IAM DEFENDERE RVINA|(13) ANTE RETROQ(ue) LEVAT DESTRVCTA REFO(r)MAT ET O(r)NAT|(14) ET FVNDAMENTIS PARTEM COMPONIT AB YMIS|(15) POSTREMA QVA PRIMA DEI VENER(an)DA R(e)FVLSIT|(16) VISIBVS HVMANIS FACIES HEC INTEGRA SISTENS|(17) Q(u)O FVERAT STETERATQ(ue) SITV RELOCATVR EODE(m)|(18) PRESVLIS ECCE TVI DEVS HEC AMPLECTERE VOTA|(19) QVE TIBI P(er)SOLVIT DOMVS HVIVS AMANDO DECORE(m)|(20) SERVA VIVIFICA CELO TERRAQ(ue) BEATVM|(21) EFFICE NEC MANIB(us) TRADAS HUNC HOSTIS INIQ(ui)|(22) INGEDIE(n)S POP(u)L(us) DEVOTVS MVNERA SVMAT|(23) QVE BON(us) H(ic) PASTOR DEDIT I(n)DVLGE(n)DO BENIGNE|(24) ET LARGA PIETATE PATER PECCATA REMITTENS|(25) ANNO AB INCARNATIONE DOMINI N(ost)RI|(26) IHU (Iesu) XPI (Christi) M CC XC I PONTIFICATVS EIVS|(27)DEM D(omi)NI NICOLAI P(a)P(e) IIII ANNO III Latein Zeile 27: Heute QVE statt DNI. Nach den Editoren handelt es sich dabei aber um eine nachträgliche Änderung. Die Inschrift verweist am Anfang auf das Traumgesicht Innozenz'III., in dem Franziskus die ruinöse Laterankirche stützt (s. Abb.). Demgegenüber stellt er die erfolgte Rettung der Kirche durch den ersten Franziskanerpapst. Zudem wird betont, dass Nikolaus IV. die zerstörte Vor- und Rückseite der Kirche hochgeführt, instand gesetzt und geschmückt und einen Teil des Fundaments neu gefügt habe. Insgesamt präsentiert sich Nikolaus IV. in der Nachfolge des Franziskus als Erneuerer der Kirche. Daher stellt die vorliegende Inschrift keine gewöhnliche Bauinschrift dar, sondern diente der Stiftung einer neuen franziskanischen Tradition für die Lateransbasilika.

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Nikolaus IV. (1288-1292 Papst), der in der Inschrift als Bauherr der Restaurierungen genannt wird. Der Franziskaner ließ in die bereits bestehenden Mosaike in der Apsis der Kirchen die Figur Franz von Assissis und eine Figur seiner eigenen Person einfügen.
Jahrhundert
Datierung 1291
 
         
ID 242
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Giovanni in Laterano, Reliquieninschrift Nikolaus'IV. (= Nr. 347)
Ort

Basilica San Giovanni in Laterano, GND: 4124075-3, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Lateranbasilika

Ehemals an der rechten Wand nahe am Eingang des Chorumgangs, heute links vor dem Zugang zur Sakristei.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Bd. 2 S. Giovanni in Laterano (Corpus Cosmatorum II,2 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 21), Stuttgart 2008, S. 137-140 mit Abb. 67 und S. 342-345. (Transkription und Übersetzung).
Anmerkungen Die Editoren bezeichnen die vorliegende Inschrift sowie eine weitere Mosaikinschrift (ID 241) als eine "Sonderleistung der Epigraphik". Ziel dieser Inschrift sei die Repräsentation des Franziskanerpapstes Nikolaus IV. gewesen. Als Mittel wurden dafür die Mosaikinschrfiten gewählt, da Mosaik zu dieser Zeit gegenüber der üblichen Epigraphik in Marmor bevorzugt wurde. Dennoch bleibt der Marmor bei dieser Technik als Grundträger der Inschrift sichtbar und umrahmt jede Mosaikzeile.
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Giovanni in Laterano
(Lateransbasilika)
Materialität Marmor (vgl. zur Technik auch ID 241)
Aus drei Stücken zusammengesetzt und an vielen Stellen restauriert.
Maße: 3,52mx1,47m
Präsenz Ehemals an der rechten Wand nahe am Eingang des Chorumgangs
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

(1)+ HEC BASILICA SALVATORIS D(omi)NI N(ost)RI IESV XPI (Christi)|(2) S(an)C(t)IQ(ue) IOH(anni)S BAPTISTE ATQ(ue) BEATI IOAN|(3)NIS EVANGELISTE HIIS SACROSANCTIS|(4) AC VENERABILIBVS SANCTVARIIS INSGINI|(5)TA CONSISTIT IN PRIMIS HOC ALTARE LIGNEO|(6) QVOD SANCTI DEI PONTIFICES ET MARTIRES AB APO|(7)STOLOR(um) TEMPORE HABVERVNT IN QVO P(er) CRIP|(8)TAS ET DIVERSA LATIBVLA MISSAS CELEBRA|(9)BANT P(er)SECUTIONIS RABIE IMMINENTE SVP(er) QVO|(10) DESVPER EST MENSA DOMINI IN QVA XPS (Christus) CENA|(11)VIT CVM DISCIPVLIS IN DIE CAENAE IN HOC|(12) AVTEM IN ALTARI FVIT DE SANGVINE ET AQVA|(13) DE LATERE XPI (Christi) AMPVLLE DVE ITEM EST IBI DE|(14) CVNA XPI (Christi) TVNICA INCONSVTILIS ET PURPURE|(15)VM VESTIMENTVM EIVS ITEM SVNT IBI SVDARIVM|(16) QVOD FVIT SVPER CAPVT EIVS ET LINEVM|(17) VNDE PEDES DISCIPVLOR(um) LAVIT ITEM DE QVINQVE|(18) PANIBVS ORDEACIIS ITEM DE CINERIBVS ET SANGVI|(19)NE SANCTI IOHANNIS BAPTISTE ET CILICIV(m) EIVS DE PI|(20)LIS CAMELOR(um) DE MA(n)NA SEPVLCHRI S(an)C(t)I IOH(annis) EVA(n)|(21)NGELISTE ET TVNICA EIVS ET ETIA(m) PARS CATENE CVM|(22) QVA LIGATVS VENIT AB EFESO FORCIPES CV(m) QVIBV(s)|(23) TONSVS FVIT DE MANDATO CESARIS DOMITIANI SVB|(24) ISTO NEMPE ALTARI EST ARCA FEDERIS IN QVA S(un)T|(25) DVE TABVLE TESTAME(n)TI VIRGA MOYSI ET VIRGA AA|(26)RON EST IBI CANDELABRVM AVREV ET THVRIBVLV(m)|(27) AVREV(m) THYMIAMATE PLENV(m) ET VRNA AVREA PLE|(28)NA MANV ET DE PANIBVS PR(o)POSITIONV(m) HANC|(29) AVTEM ARC(am) CV(m) CANDELABRO ET HIIS QVE DICTA|(30) SV(n)T CV(m) QVATUOR PRESENTIBVS COLV(m)PNIS TI|(31)TVS ET VESPANSIANVS A IVDEIS ASPORTARI FE|(32)CERVNT DE HIEROSOLIMA AD URBE(m) SICVT VS|(33)QVE HODIE CERNITVR IN TRVMPHALI FORNI|(34)CE QVI EST IVXTA ECCLESIAM SANCTE MA|(35)RIE NOVE OB VICTORIAM ET PERPETVVM|(36) MVNVMENTVM EORVM A SENATV POPULO|(37) QVE ROMANO POSITVS Latein In der Inschrift finden sich aus der Bibel entlehnte Formulierungen. Zudem stimmen Aufbau und einige Formulierungen mit der Descriptio des Johannes Diaconus überein. Die Reliquieninschrift geht nur auf den Inhalt des Hauptaltares und der Confessio ein. Dabei wechselt der Text bei der Beschreibung der Tempelaltartümer von der Auflistung zu einem eher chronikalen Ton. Schließlich wird sogar das Relief des Titusbogens als Ersatz für den unsichtbaren Tempelleuchter angeführt.

Auftraggeber und Entstehungskontext In der Inschrift wird der Auftraggeber nicht direkt genannt. Wahrscheinlich ist aber Papst Nikolaus IV. (1288-1292 Papst) der Auftraggeber, aber auch das Kapitel wäre als Geldgeber denkbar.
Jahrhundert
Datierung Pontifikat Nikolaus IV. (1288-1292)
 
         
ID 243
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Giovanni in Laterano, Stifterinschrift von Papst Nikolaus IV. (= Nr. 344)
Ort

Basilica San Giovanni in Laterano, GND: 4124075-3, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Lateranbasilika

Unter der Apsiskalotte (eine Zeile)

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Bd. 2 S. Giovanni in Laterano (Corpus Cosmatorum II,2 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 21), Stuttgart 2008, S. 96f. und S. 108, S. 109f. mit Abb. 44 und 45 und S. 341. (Transkription).
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Giovanni in Laterano
(Lateransbasilika)
Materialität
Präsenz Unter der Apsiskalotte (eine Zeile)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

PARTEM POSTERIOREM ET ANTERIOREM RVINOSAS HVIVS SANCTI TEMPLI A FVNDAMENTIS REEDIFICARE FECIT ET ORNARI OPERE MOSYACO NICOLAVS PAPA IIII FILIVS BEATI FRANCISCI ET SACRVM VVLTVM SALVATORIS INTEGRVM REPONI FECIT IN LOO VBI PRIMO MIRACVLOSE POPVLO ROMANO APPARVIT QVANDO FVIT ISTA ECCLESIA CONSECRATA. ANNO DOMINI MCC NONAGESIMO I. Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Nikolaus IV. (1288-1292 Papst). Die Inschrift knüpft inhaltlich an die Stifterinschrift (ID 241) an, die sich ehemals an der Apsiswand befand. Der Text dokumentiert, dass der franziskanische Papst Nikolaus IV. den vorderen und hinteren ruinierten Teil von den Fundamenten her wiedererbauen und mit Mosaiken schmücken ließ im Jahr 1291.
Jahrhundert
Datierung 1291
In der Wiederherstellung nach dem Abbruch der Apsis ist das Datum auf 1292 verändert worden.
 
         
ID 244
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Clemente, Stifterinschrift von Giacomo Caetani Tommasini
Ort

, GND: , Wikipedia:

Wand über dem Tabernakel. Die Inschrift ist mit bloßem Auge nur schwer zu entziffern.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 1 (A-F): (Corpus Cosmatorum II,3 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 20), Stuttgart 2010, S. 345-347 und Abb. 274-275 auf S. 346.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Clemente
Materialität Marmor
Zeilen in Gold und farbigem Marmor
Vgl. zu den Mosaikinschriften auch die unter dem Pontifikat Nikolaus' IV. (1288-1292) entstandenen Mosaikinschriften in S. Giovanni in Laterano (ID 241-243) und die zwei großen Reliquieninschriften in S. Maria Maggiore, ebenfalls unter Papst Nikolaus IV. entstanden.
Präsenz Wand über dem Tabernakel
Die Inschrift ist mit bloßem Auge nur schwer zu entziffern.
Raumbezug innen
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld kardinalizisch
Text  

EX ANNI DOMINI DILAPSIS MILLE DVCENTIS| NONAGINTA NOVEM - IACOB COLLEGA MINORVM| HVIVS BASILICE TITVLI PARS CARDINIS ALTI| HOC IVSSIT FIERI QVEM PLAVSIT (car)DO NEPOTEM| PAPA BONIFACIVS OCTAVS ANAGNIA PROLEM Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Im Jahr 1299 stiftete Giacomo Caetani Tommasini dieses Werk, das ihn als Stifter im Bildnis überliefert. Beim Stifter handelt es sich um den Neffen Bonifaz VIII., der zudem von 1295 bis zu seinem Tod am 1. Januar 1300 Kardinalpriester von S. Clemente war.
Jahrhundert 13. Jahrhundert
Datierung 1299
 
         
ID 245
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Giorgio in Velabro, Schenkungsinschrift des Pietro Capocci
Ort

S. Giorgio in Velabro , GND: 4261469-7, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/San_Giorgio_in_Velabro

Heute eingemauert links in der Apsis. Dort befindet sich die Inschrift seit dem Jahr 1621, als sie von einem Nachfahren des Stifters Vincenzo Capocci an der linken Apsiswand angebracht worden war. Dies wird durch eine weitere Inschrift unterhalb der mittelalterlichen Inschriftenplatte belegt: NOBILIORI TVTIORQ(ue) LOCO TEMPORIS INIVRIA VINDICANDVM POSVIT

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 3 (G-L): S. Giacomo alla Lungara bis S. Lucia della Tinta (Corpus Cosmatorum II,3 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 22), Stuttgart 2010, S. 16f. und Abb. 3 auf S. 19.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Giorgio in Velabro
Seit dem späten 8. Jahrhundert ist S. Giorgio als Stationskirche und seit dem Hochmittelalter als Titelkirche eines Kardinaldiakons bezeugt.
Materialität Marmor
Keine Maßangaben
Präsenz Onofrio Panvinio (1529-1568) sah die Kirche noch im Paviment unweit des Altares auf der rechten Seite. Vgl. dazu Panvinio (Onuphrij Panvinij Schedae de Ecclesiis Urbis Romae), BAV, Barb. lat. 6780, fol. 48r.
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld kardinalizisch
Text  

+ I(N) N(OMI)N(E) D(OMI)NI AM(EN) D(OM)N(V)S PETRVS CAPOC(CIVS) HVIVS ECC(LESIE) S(ANCTI)| GEORGII CARD(INALIS) LEGAVIT HVIC ECC(LESIE) T(ER)RAS SITAS| IVX(TA) TVRRI(M) D(I)C(T)E ECC(LESIE) Q(VE) D(ICITV)R AD VALLERAN(VM) I(TA) Q(VOD) D(I)C(T)E T(ER)|RE ALIQV(O) TITVLO ALIENARI NO(N) POSSI(N)T (ET) TENE(N)TVR| CLERICI HVI(VS) ECC(LESIE) AN(N)VATI(M) D(I)C(T)I CARD(INALIS) AN(N)IV(ER)SARIV(M)| SOLLE(M)PNITER CELEBRARE (ET) CAPIT(V)L(V)M ISTI(VS) ECC(LESIE)| IVRAVIT O(MN)IA SVP(RA)DICTA I(N)VIOLABILIT(ER) OBSER|VARE (ET) STATVIT DE CET(ER)O NVLL(M) RECIP(ER)E N(ISI)|P(RI)VS IVRET S(ER)VARE O(MN)IA SVP(RA)DICTA AN(N)IVERSA| RIV(M) V(ER)O P(RE)DICTVM FIERI DEB(ET) XIII K(A)L(ENDAS) IVNII Q(VI)CV(M)| Q(VE) LEGERIT ORET P(RO) EO ACTV(M) EST HOC ANNO| D(OMINI) M CC LIX PON(TIFICATVS) D(OMINI) ALEXAND(RI) IIII P(A)P(E) AN(N)O V Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Kardinal Pietro Capocci (Titelinhaber von 1244-1259) überließ seiner Kirche im Jahre 1259 ein Stück Land, das an den Turm angrenzte, testamentarisch mit der Bitte um ein jährliches Totengedenken. Vgl. zum Stifter Pietro Capocci auch die Stiferinschrift an S. Antonio Abate aus dem gleichen Jahr (ID 219).
Jahrhundert 13. Jahrhundert
Datierung 20. Mai 1259, im Original: XIII Kalendas IVNII (...) ANNO D(OMINI) M CC LIX PON(TIFICATVS) D(OMINI) ALEXAND(RI) IIII P(A)P(E) AN(N)O V
 
         
ID 246
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Giorgio in Velabro, Stifterinschrift des Priors Stephanus ex Stella
Ort

S. Giorgio in Velabro , GND: 4261469-7, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/San_Giorgio_in_Velabro

An der Stirnseite und an der rechten Flanke des Architravs am Fasssadenportikus.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 3 (G-L): S. Giacomo alla Lungara bis S. Lucia della Tinta (Corpus Cosmatorum II,3 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 22), Stuttgart 2010, S. 16 und S. 27-29 sowie Abb. 10,20, und 21.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Giorgio in Velabro
Seit dem späten 8. Jahrhundert ist S. Giorgio als Stationskirche und seit dem Hochmittelalter als Titelkirche eines Kardinaldiakons bezeugt. Vgl. auch die Schenkungsinschrift des Pietro Capocci (ID 245) aus dem Jahr 1259, heute eingemauert links in der Apsis.
Materialität Keine Maßangaben
Präsenz An der Stirnseite und an der rechten Flanke des Architravs am Fasssadenportikus.
Raumbezug außen
 

Inschrift

Inschriftentyp Bauinschrift
Textumfeld laikal
Text  

+ STEPHANVS EX STELLA CVPIENS CVPIE(N)S CAPTARE SVP(ER)NA ELOQ(VI)O RARVS VIRTVTV(M) LVMINE CLARVS EXPENDENS AVRV(M) STVDVIT RENOVARE P(RO) AVLV(M) SV(M)PTIBVS EX P(RO)PRIIS T(IB)I FECIT S(AN)C(T)E GEORGI CL(ER)IC(VS) HIC CVI(VS) P(RI)OR ECCL(ES)IE FVIT HVI(VS) HIC LOC(VS) AD VELV(M) P(RE)NO(M)I(N)E DICITVR AVRI Latein Gotische Majuskel Nach dem Wort "HVI(VS)" biegt die Inschrift zur rechten Flanke und wiederholt dabei das letzte Wort. Das epigraphische Schriftbild mit einigen unzial wirkenden Zierformen entspricht römischen Inschriften der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.

Auftraggeber und Entstehungskontext Nach Claussen handelt es sich bei dem Stifter um einen Adligen, wobei dessen genaue Familienzugehörigkeit unbekannt bleibt. Der Stifter ist außer diesem Hinweis in der Inschrift unbekannt. Die Inschrift ist der einzige Hinweis auf die umfangreiche Umgestaltung der Fassade. Der Stifter rühmt sich darin, die Vorhalle aus eigenen Mitteln errichtet zu haben.
Jahrhundert 13. Jahrhundert
Datierung Claussen datiert die Inschrift nach paläographischen Gesichtspunkten in die erste Hälfte des 13. Jahrhunderts.
 
         
ID 247
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Giovanni e Paolo, Schenkungsurkunde
Ort

Santi Giovanni e Paolo, GND: 4576683-6, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Santi_Giovanni_e_Paolo_(Rom)

Die Notitia (ID 247) und die Bestätigung der Notitia aus dem 11. Jahrhundert (ID 228) sind im westlichsten Durchgang zum nördlichen Seitenschiff eingemauert.

Literatur M. Armellini/C. Cecchelli, Le chiese di Roma dal secolo IV al XIX, Bd. 1, Roma 1942.

Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 3 (G-L): S. Giacomo alla Lungara bis S. Lucia della Tinta (Corpus Cosmatorum II,3 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 22), Stuttgart 2010, S. 74f. und Abb. 50 auf S. 73.

Favreau, Robert, Épigraphie médiévale, Turnhout 1997, S. 33-39 (mit Transkription und französischer Übersetzung).
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
SS. Giovanni e Paolo
Materialität Stein (charta lapidaria)
Vgl. auch die andere charta lapdaria in SS. Giovanni e Paolo (ID 228)
Maße: 61,50x105cm
Die Buchstabenhöhe verringert sich von oben nach unten, nimmt in den letzten vier Zeilen aber wieder zu.
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld päpstlich
Text  

NOTITIA FUNDORUM IURIS TITULI HUJUS (Akrostichon auf der linken Seite) CONSTANTINS SERVUS S(er)OORUM (Akrostichon auf der rechten Seite) (1) + TERRITORIO BELTERENSI MILLIARIO XXII|(2) + FUNDUS MUCIANUS IN INTEGRO|(3) FUNDUS COSCONIS IN INT[E]GRO UBI SUPRA|(4) F[U]NDUS . PRETORIOLUS IN INTEGRO UBI SUPRA|(5) FUND[US] CASA CATELLI IN INTEGRO UBI SUPRA|(6) FUND[US] PROCLIS IN INTEGRO VIA APPIA MILLIARIO XIII|(7) F[U]NDUS VIRGINIS IN INTEGRO VIA APPIA MILLIARIO II CUM PANTANIS|(8) FUND[US] CAPITONIS VIA ARDEATINA MILLIARIO III|(9) F[U]NDUS FONTEIANUS IN INTEGRO VIA. SUPRASCRIPTA. MILLIARIO V|(10) F[U]ND[US] FAUSIANUS IN INTEGRO VIA SUPRASCRIPTA MILLIARIO PLUS MINUS XII|(11) F[U]ND[US] LAUSIANUS IN INTEGRO VIA. SUPRASCRIPTA. MILLIARIO SUPRA SCRIPTO|(12) F[U]NDUS CARBONARIUM IN INTEGRO VIA SUPRASCRIPTA MINUS PLUS VIIII| (13) F[U]ND[US] PUBLICA IN INT[EGRO] VIA LATIN MILLIARIO PLUS MINUS XI|(14) F[U]ND[US] CASA QUINTI IN INTEGRO VIA LATIN[A] MILLIARIO PLUS MINUS XI| (15) F[U]NDUS LACITIANUS IN INTEGRO VIA LAVICNA . MILLIARIO XV| (16) F[U]NDUS SERGIANUS IN INTEGRO UBI SUPRA| (17) FUND[US] SEPTEMINIS IN INTEGRO VIA| (18) FUNDUS CAESARIANUS IN INTEGRO VIA PENESTRINA. MILLIARIO XXX| (19) FUNDUS STAGNIS IN INTEGRO VIA LATINA. MILLIARIO PLUS MINUS XXX| (20) FUNDUS CASALUCI IN INTEGRO UBI SUPRA| (21) FUNDUM CASACELLENSEM . VIA APPIA . MILLIARIO . XIII .| (22) VESTRE . AECCLESIE CONFIRMAREMUS| (23) ET NOS ITA CONFIRMAMUS UT SI QUISDAM| (24) TEMERATOR EXTITERIT . ANATHE|(25)MATIS VINCULO SUBJACEAT IN PERPETUUM (Blatt) Latein In der Transkription von V und U wird hier Favreau gefolgt, der die Buchstaben V und U nach ihrem Lautwert transkribiert. Ebenso verfährt er mit den Buchstaben I und J, z.B. in Zeile 3, in dem er IOHI als Johanni transkribiert. Die Abkürzungen löst Favreau stillschweigend auf.

Auftraggeber und Entstehungskontext Die Anrede der Bulle richtet sich an einen Kardinal Deusdedit und Archipresbyter Johannes tituli ss. Iohannis et Pauli. Als Stifter wird ein Constantinus servus servorum genannt.
Jahrhundert 8. Jahrhundert
Datierung De Rossi und Armellini datieren die Notitia auf das 7. oder 8. Jahrhundert. Favreau schlägt für den in der Notitia genannten Constantinus eine Identifikation mit dem gleichnamigen Papst Constantinus (708-715) vor. Die Bestätigung der Notitia (ID 228) wurde im 11. Jahrhundert von Gregor VII. ausgestellt.
 
         
ID 248
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Giovanni a Porta Latina, Weiheinschrift Coelestins III.
Ort

San Giovanni a Porta Latina, GND: 4589011-0, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/San_Giovanni_a_Porta_Latina

Heute ist die Inschrift Teil der modernen Kanzelanlage und dem modernen, linksseitig angebrachten Lesepult, vorgeblendet.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 3 (G-L): S. Giacomo alla Lungara bis S. Lucia della Tinta (Corpus Cosmatorum II,3 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 22), Stuttgart 2010, S. 137 und Abb. 108 auf S. 137.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Giovanni a Porta Latina
Die dreischiffige und nach Südosten ausgerichtete Säulenbasilika stammt zu größten Teilen aus dem Hochmittelalter (11. und 12. Jahrhundert). Der Grundriss ist jedoch durch einen wesentlich älteren Bau bestimmt, der im Apsis- und Sanktuariumsbereich erhalten ist.
Materialität Stein
Keine Maßangaben
Präsenz Fotos belegen, dass sich der Inschriftenstein in der erste Hälfte des 20. Jahrhunderts noch in der Vorhalle befand.
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp Weihinschrift
Textumfeld päpstlich
Text  

+ ANN(O) D(OMI)NIC(E) INCA(R)N(ATIONIS) M C LXXXX EC|CLESIA S(AN)C(T)I IOH(ANN)IS ANTE PORTA(M) LATINA(M) DEDICA|TA E(ST) AD HONORE(M) DEI (ET) BEATI IOH(ANN)IS EVAN(GELISTE) P(ER)| MAN(VS) D(OM)N(I) CELESTINI III P(A)P(E) P(RE)SENTIB(VS) FERE OM|NIB(VS) CARD(INALIBVS) TA(M) EPIS(COPIS) QVA(M) ET ALIIS CARD(INALIBVS) MENS(E) MA|DIO DIE X FESTIVIT(ATE) S(AN)C(T)OR(VM) GORD(IANI) ET EPIMACHI| E(ST) ENIM IBI REMISSIO VERE PENITITENTIB(VS) XL DIER(VM)| DE INIVNCTA SIBI PENI(TENTI)A SINGVLIS ANNIS Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Coelestin III. (1191-1198), der die Kirche an der Porta Latina neu weihte. Dies ereignete sich am 10. Mai, dem Tag der römischen Märtyrer Gordianus und Epimachus. Das Datum verdeutlicht zudem, dass es sich bei der Weihe um eine Umwidmung der Kirche handelt, da sich diese nicht am Tag des Apostels Johannes (6. Mai) ereignete.
Jahrhundert 12. Jahrhundert
Datierung In der Inschrift wird als Weihetag der 10. Mai 1190 genannt (M C LXXXX MENS(E) MA|DIO DIE X). Jedoch wurde Papst Coelestin III. erst am 30. März 1191 zum Papst gewählt und am 14. April 1191 gekrönt. In der Forschung wird der Fehler in der Inschrift stillschweigend auf 1191 korrigiert. Diese Korrektur unterstützt auch Claussen, da als andere Datierung bei einer ausgelassenen Ziffer nur 1195 in Frage kommt.
 
         
ID 249
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Lorennzo in Lucina, Weiheinschrift Coelestins III.
Ort

San Lorenzo in Lucina, GND: 4357179-7, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/San_Lorenzo_in_Lucina

Vorhalle

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 3 (G-L): S. Giacomo alla Lungara bis S. Lucia della Tinta (Corpus Cosmatorum II,3 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 22), Stuttgart 2010, S. 309 (Transkription) und Abb. 233.

Abbildung zusätzlich in:
Monumenta epigraphica christiana saeculo XIII antiquiora quae in Italia finibus adhuc exstant, Bd. 1 Roma, ed. A. Silvagni, Civitate Vaticana 1943, XXVI/4.

Umzeichnung in:
Forcella, Vincenzo, Iscrizioni delle chiese e d'altri edificii di Roma dal secolo XI fino ai giorni nostri Bd. 5, Roma 1874, S. 119, Nr. 344.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Lorenzo in Lucina
Vgl. auch 4 weitere Inschriften (ID 230-233) in S. Lorenzo in Lucina, 3 davon in der Vorhalle (ID 230-232).
Materialität Stein
Präsenz Vorhalle
Raumbezug außen
 

Inschrift

Inschriftentyp Weihinschrift
Textumfeld päpstlich
Text  

(1) + ANNO D(OMI)NICE I(N)CARNATIO(N)IS MILL(ESIMO) C XCVI PO(N)TIFICAT(VS) D(OM)NI CELESTINI T(ER)TII P(A)P(E) ANNO EI(VS) VI INDIC(TIONE) XIIII M(EN)SE MADII DIE XXVI| (2) DEDICATA FVIT HEC EC(C)L(ESI)A P(ER) MAN(VS) EI(VS)DEM CELESTINI CV(M) QVO I(N)T(ER) FVER(VNT) ARCHIEP(ISCOP)I EBORACE(N)SIS ACCER(V)NTIN(VS) SIPO(N)TIN(VS) EP(ISCOP)I| (3) AL(BINVS) ALBANEN(SIS) NICOLAVS SI(N)FORONIENSI(S) PAVLVS ORTAN(VS) SABARISCIV(S)| (4) BATONIE(N)SIS CAPVAQ(VE)NSIS A REATIN(VS) B NARNIENSIS IACOB(VS) AMELIENSIS ET TOTA CVRIA CARDINALIV(M) P(RE)SID(E)NTE| (5) HVIC EC(C)LE(SIE) CINTHIO CARDINALI FACTA E(ST) AVT(EM) HEC DEDICATIO AD HONORE(M) D(E)I ET BEATI LAVR(E)NTII MARTIRIS CV(M)| (6) DEVOTIO(N)E TOTI(VS) POPVLI ROMANI ET ADIAC(E)NTIV(M) POP(V)LORV(M) CV(M) TA(N)TA SOLLE(M)PNITATE ET GL(ORI)A QVA(NT)A HACTEN(VS) NEC RECO|(7)NITA NEC VISA FVIT ~ HEE S(VNT) REL(IQVIAE) S(VNT) REC(ON)DITE I(N) ALTARI MAIORI II A(M)PVLLE CVM ADIPE ET SA(N)G(VI)NE BEATII LAVR(ENTII) ET VAS PLENV(M) DE|(8)C(RE)M(A)TA CARNE BEATI LAVR(ENTII) GAVSAPE Q(VO) A(N)G(E)L(V)S T(ER)SIT CORP(VS) EI(VS) C(RA)TIC(V)LA S(VPE)R Q(V)A ASSAT(VS) FVIT ET CORP(OR)A B(E)ATOR(VM) M(ARTIRVM) ALEXA(N)D(RI) P(A)P(E)| (9) EVE(N)TII THEODOLO SEVERINE PO(N)TIANI EVSEBII VI(N)C(E)NTII ET PEREG(RI)NI GORDIANI ET FELICVLE VIRG(INIS) ET M(A)R(TIRIS) S(IM)P(RO)NII ET VESTIS S(ANCTI) SI| (10)STI ET IIII D(E)NTES AP(OSTO)LOR(VM) PHILIPPI ET IACOBI DE M(A)R(TIRIS) MARTIN(I) P(A)P(E) AD(RI)AN(I) IVLIAN(I) M(A)R(TIRIVM)| (11) MARCELL(INI) ET PET(RI) MARCI ET M(A)RCELLIAN(I) RO(M)AN(I) EPIFANII MARTIN(I) NE(M)MESII OLI(M)PII S(AN)C(T)OR(VM) YPOLITI IVSTINI P(RES)B(ITE)RI Q(VI)RINI P(RES)B(ITE)RI FELICI(S) ET AVDACTI SI(M)PHOROSE IVSTINI ET EVGENII MARTIRV(M) Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Coelestin III. (1191-1198). Vgl. auch die Weiheinschrift von ihm in S. Giovanni a Porta Latina (ID 248).
Jahrhundert 12. Jahrhundert
Datierung 26. Mai 1196
 
         
ID 250
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Lorenzo in Lucina, Portalinschrift
Ort

San Lorenzo in Lucina, GND: 4357179-7, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/San_Lorenzo_in_Lucina

Äußerste Leiste des Türsturzes vom Eingangsportal

Literatur Claussen, Peter Cornelius/ Mondini, Daniela/ Senekovic, Darko: Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, 3. Bd., G-L (Corpus Cosmatorum II,3), Stuttgart 2010, S. 283-285.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Lorenzo in Lucina
Vgl. auch 5 weitere Inschriften (ID 230-233 und 249) in S. Lorenzo in Lucina, 4 davon in der Vorhalle (ID 230-232 und 249).
Materialität Weißer Marmor
Maße des Eingangsportals: 4,61mx2,86m. Ursprüngliche Höhe ca. 5,50m. Türsturzbreite: ca. 3,30m. Der Portalrahmen ist mit nur 22cm relativ schmal.
Die Inschrift an der äußersten Leiste des Türsturzes ist vollständig erhalten. Sie hat zwar eine Naht-/Bruchstelle in der Mitte, es fehlt aber kein Buchstabe.
Präsenz Äußerste Leiste des Türsturzes vom Eingangsportal
Raumbezug außen
 

Inschrift

Inschriftentyp Bauinschrift
Textumfeld klerikal
Text  

+ PORTE QVAS CERNIS FACTE DE REBVS ADEPTIS PRE(S)BITERI PETRI CONSTANT CV(M) POSTIB(VS) IPSIS QVEM DIGNARE TVIS DEVS ASSOCIARE BEATIS + Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Der in der Inschrift genannte Presbyter Petrus ist bis jetzt nicht identifiziert. Ebenso ist unklar, ob er Kardinalpriester dieses Titulus war. Mondini schlussfolgert, dass es sich bei dem in der Inschrift genannten Petrus Presbyter um einen der Kirche zugeordneten Priester niedrigeren Ranges und nicht um einen Kardinal gehandelt hat.
Jahrhundert 12. Jahrhundert
Datierung Die Inschrift ist nicht datiert. Nach Daniela Mondini lässt sich die Inschrift aufgrund ihrer paläographischen Charakteristika (u.a. fast vollständiges Fehlen von Minuskeln) dem Pontifikat Paschalis II. (1099-1118) oder Anaklets II. (1130) zuordnen. Zudem weist sie Ähnlichkeiten mit einer Inschrift am Hauptportal von S.Bartolomeo all'Isola auf (ID 221), die auch am äußersten Steg der Marmorrahmung angebracht ist. Dabei ähneln sich die Capitalis-Letter beider Inschriften sowie die Art der Profilierung der Türrahmung an beiden Portalen. Aus diesen Gemeinsamkeiten schließt Mondini, dass das Portal von S. Lorenzo in Lucina zu den baulichen Maßnahmen gehörte, die unter Paschalis II. mit der Weihe von 1112 einen (vorläufigen) Abschluss fanden. Vgl. dazu auch speziell die Weiheinschrift aus dem Jahre 1112 (ID 230).
 
         
ID 251
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Lorenzo fuori le mura, Weiheinschrift
Ort

, GND: , Wikipedia:

Südliche Presbyteriumsbank

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 3 (G-L): S. Giacomo alla Lungara bis S. Lucia della Tinta (Corpus Cosmatorum II,3 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 22), Stuttgart 2010, S. 348 (Transkription), S. 426 und Abb. 286.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Lorenzo fuori le mura
Materialität Die Inschrift besteht aus zwei unterschiedlich langen Stücken (1,30m und 1,17m).
Präsenz Südliche Presbyteriumsbank
Raumbezug innen
 

Inschrift

Inschriftentyp Bauinschrift
Textumfeld
Text  

XP(ISTI) NASCENTIS IN SECVLV(M) VERO MANENTIS ANNVS MILLENVS QINQVAGENVS QVARTVS (ET) DVCENTENVS Latein Die Inschrift enthält eine rythmisch geregelte Datierung auf das Jahr 1254.

Auftraggeber und Entstehungskontext Der Abschluss der Bauarbeiten fällt in das Pontifikat Innozenz IV., wobei die Gesamtkonzeption des erhobenen Presbyteriums bereits unter Cencius/Honorius III. begonnen worden war. Möglicherweise kam es nach dem Tod Honorius III. aus finanziellen Gründen zu einer Unterbrechung der Bauarbeiten, die unter Innozenz IV. wieder aufgenommen wurden.
Jahrhundert 13. Jahrhundert
Datierung 1254
 
         
ID 252
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Lorenzo fuori le mura, Reliquieninventar
Ort

, GND: , Wikipedia:

Die Inschrift wurde in den 1880er Jahren anlässlich der Neuausstattung der Grabkammer Pius'IX. aus dem Narthex abgenommen und im nördlichen Seitenschiff der Ostbasilika am nordöstlichen Pfeiler angebracht.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 3 (G-L): S. Giacomo alla Lungara bis S. Lucia della Tinta (Corpus Cosmatorum II,3 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 22), Stuttgart 2010, S. 349, S. 522 (Transkription) und Abb. 288.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Lorenzo fuori le mura
Materialität Zweiteilige Transenne. Maße: Lünette 60x140cm, querrechteckige Platte 72x140cm. Die Buchstaben wurden in den feuchten Gips mit einem harten Gegenstand eingeritzt und mit roter Farbe auf grünem Grund nachgezogen.
Präsenz Narthex, d.h. im östlichen, pelagianischen Seitenschiff, auf abgetieftem Niveau an einem (Wand-?)Pfeiler. Wahrscheinlich zwischen der mittleren und der südlichen (rechten) Nische.
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

(1) CONTINET HOC TEMPLVM S(AN)C(T)ORVM|(2) CORPORA PLVRA|(3) A QVIB(VS) AVXILIVM SVPPLEX HOMO|(4) POSCERE CVRA|(5) CVM XISTO IACET HIC LAVRE(N)TIVS|(6) IGNE CREMATS|(7) ET P(RO)TOMARTIR STEPHANVS LEVI|(8)TA BEATVS|(9) POST HOS IPOLITVS COLLIS RE|(10)LIGATVS EQVORVM|(11) CVM NVTRICE SVA CVM CVNC|(12)TA PLEBE SVORVM|(13) ROMANVS MILES TRIPHOMIA|(14) VIRGO CIRILLA|(15) ET QVADRAGINTA QVOS PASSIO|(16) CONTINET ILLA|(17) IVSTINVSQ(VE) SACER DEFVNCTOS|(18) QVI TVMVLABAT|(19) CIRIACE VIDVA QVE S(AN)C(T)OS|(20) CLAM RECREABAT|(21) CVIVS MATRONE FVIT HEC|(22) POSSESSIO CARA|(23) IPSIVS NOMEN SPECIALITER|(24) OPTINET ARA|(25) MARTIR IRENEVS QVI TECVM|(26) MARTIR ABVNDI|(27) DECEDENS SPREVIT DALLACIS|(28) GAVDIA MVNDI|(29) YLARVS ET ZOSIMVS PELAGIVS|(30) HIC RETINENTVR|(31) TERTIVS ET XISTVS CV(M) MVLTIS|(32) QVI RETICENTVR Latein Gemalte Versinschrift mit Reliquieninventar.

Auftraggeber und Entstehungskontext
Jahrhundert
Datierung Mondini datiert die Inschrift aufgrund der paläographischen Charakteristika auf die Zeit um 1200. Demnach war die Inschrift nur verhältnismäßig kurz sichtbar (s. Überlieferung in Metatexten), wurde dann an eine andere Stelle abgeschrieben und nach dieser Kopie überliefert.
 
         
ID 253
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Lorenzo fuori le mura, Stifterinschrift mit Künstlersignatur
Ort

, GND: , Wikipedia:

Ziborium des Hochaltars, unterstes Register an der Innenseite des mehrfach profilierten Architravs.

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 3 (G-L): S. Giacomo alla Lungara bis S. Lucia della Tinta (Corpus Cosmatorum II,3 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 22), Stuttgart 2010, S. 411 und Abb. 357-358.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Lorenzo fuori le mura
Materialität
Präsenz Ziborium des Hochaltars, unterstes Register an der Innenseite des mehrfach profilierten Architravs.
Raumbezug innen
 

Inschrift

Inschriftentyp Bauinschrift
Textumfeld klerikal
Text  

Westlicher Balken: Inschrift des Auftraggebers, des Abtes Hugo + ANN(o) D(omini) MCXL VIII EGO HVGO HVMILIS ABB(a)S HOC OPVS FIERI FECI(t) Östlicher Balken: Signatur des Marmorkünstlers: + IOH(anne)S PETRVS ANG(e)L(v)S ET SASSO FILII PAVLI MARMOR. HVI(vs) OPIS MAGISTRI FVER. Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Abt Hugo
Jahrhundert 12. Jahrhundert
Datierung Das Ziborium wird auf das Jahr 1148 datiert.
 
         
ID 254
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Lorenzo fuori le mura, Platte des hl. Justinus
Ort

Pelagius-Basilika, GND: , Wikipedia:

Pelagius-Basilika, Nordwand

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 3 (G-L): S. Giacomo alla Lungara bis S. Lucia della Tinta (Corpus Cosmatorum II,3 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 22), Stuttgart 2010, S. 436-439 mit Abb. 391.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Lorenzo fuori le mura
Materialität Marmor
Maße nach Pesarini: 139x50x9cm
Die Marmorplatte wurde am oberen Rand leicht beschnitten. Die Inkrustation der Marmorplatte erscheint altertümlich: Gold- und Glasmosaik- Tesserae fehlen und die eingelegten Porphyr-, Serpentin- und Giallo antico- Steine sind verhältnismäßig groß.
Präsenz Der ursprüngliche Standort des Gedenksteins für den Priester Justinus ist nicht bekannt. Die Marmorplatte wurde im 13. Jahrhundert in die südliche Seitenwand der Krypta eingebaut.
Raumbezug innen
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld klerikal
Text  

NAM LICET OFFICI SIT TE PRESTANTIOR ARAE TV TAMEN ES CRATIS CELSIOR IGNIBVS HOC| ET QVAMVIS MAGE TV TAMEN EXTITIT ILLE PERVSTVS VSSIT TE CRATES VSSIT ET ALMA FIDES| QVAE FERVORE PARI IVSTINI PECTVS ADVSSIT CVIVS IN HOC SACRO MAMBRA MANENT LOCVLO Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Nach älteren Beschreibungen befand sich in der rechten Seitenwand der Krypta eine mit einer Versinschrift versehene, inkrustierte Marmorplatte, die als das Grab des heiligen Justinus galt. Vgl. dazu Fra Mariano, Itinerarium 1517 (1931), S. 185; Ciacconio, BAV, Chigi I, V, 167, fol. 423v; Panvinio, BAV, Vat. lat. 6780, fol. 35r; Severano, Memorie (1630), I, S. 644; Marini, BAV, Vat. lat. 9072, S. 290, Nr. 11; Da Morravalle (1861), S. 92f; Gori (1862), S. 29.
Jahrhundert
Datierung Aufgrund der altertümlichen Machart des Mosaiks sowie der Inschrift vermutet Mondini eine frühe Entstehung der Platte im 9.(?) Jahrhundert oder um 1100.
 
         
ID 255
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. S. Lucia della Tinta, Schenkungsinschrift
Ort

, GND: , Wikipedia:

Nicht mehr erhalten

Literatur Peter Cornelius Claussen, Daniela Mondini, Darko Senekovic, Die Kirchen der Stadt Rom im Mittelalter 1050-1300, Band 3 (G-L): S. Giacomo alla Lungara bis S. Lucia della Tinta (Corpus Cosmatorum II,3 = Forschungen zur Kunstgeschichte und christlichen Archäologie 22), Stuttgart 2010, S. 543f. und S. 548 (Transkription).

Transkription nach BAV Vat. lat. 9140. (Schedae Epigraficae Josephi Mariae Suaresii, vor 1677), fol. 42r, marginal als Bulla Nicolai II. (1059-1061) bezeichnet; Casanat. ms. 2182 ("schedae Terribilini"), fol. 329v, als Abschrift nach Benedetto Millini bezeichnet. Weitere Abschrift der Inschrift: Biblioteca Casanatense ms. 2182.

Umzeichnung bei Forcella, Iscrizioni XI, Nr. 374, S. 237.
Anmerkungen
 
       

Artefakt

Kontext Rom
S. Lucia della Tinta
Materialität Fragment (nicht mehr erhalten)
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld klerikal
Text  

Nach BAV Vat. lat. 9140: IN DNI TEPORE DONI| N P II ANNO PONTIFICATVS| IIII INDICTIONE XV EGO| [ro] MANVS INDIGNVS PBR FERE A CVNABV| [lis d] OCT A DO NVTRIT IN ECCLA SCE LV| [cie s] TA POSTERVLA IIII PRTAR POSITA| VLTIMV IBI PBR ORDINAT HOC BREVE MEMORA| FACIO DE BONIS QVAE DEO CCEDENTE PARTI| ABORE FACIENT IBI ACQVISIVI INPRIMIS E| CCLAQVELVTANILLA MVLTIS DOMINIS| A DI GRA AD LIBERTATEM DVXI POSTEA VERO HAS| TATES CVM ADIVTORIO BONORV HOMINV ACQVISIVI| QVA POTVI EA DOTAVI TERRA DE PORCARICIA| NPSS ED ALIVD PETIV DE VINEA POSITV IVSTA| EA IN LOCO Q DR CARCER ET TERTIA PARTE VINEE INT-|ECE Latein

Auftraggeber und Entstehungskontext Die Inschrift kommemoriert Landschenkungen, die der Presbyter [Ro]manus getätigt haben soll, nachdem er der Kirche bereits vorher aus finanziellen Nöten geholfen hatte. Zudem wird berichtet, dass Romanus bereits als Kind in Obhut der Kirche gekommen war. Aus dieser Information kann geschlossen werden, dass die Kirche zum Zeitpunkt der Abfassung der Inschrift bereits seit mindestens einer Generation existierte.
Jahrhundert
Datierung Die Inschrift wurde von Corvisieri im Jahre 1877 nach einer vorläufig nicht identifizierbaren Handschrift zum ersten Mal publiziert (C. Corvisieri, S. 79-121. Die Handschrift wird dort als Chigi 588 zitiert). Aufgrund des Pontifikatsjahres und der Indiktion datierrte Corvisieri die Inschrift ins Jahr 1002 (Sylvester II.), was Forcella übernahm. Der Inschriftentext weicht in den beiden Handschriften, die Forcella nicht kannte, von der bisher publizierten Form ab.
Nach Senekovic ist die Datierung in das Jahr 1002 zu früh, da die Handschriften eine Ergänzung imperatore favente (Zeile 9) nicht zulassen. Damit kann die Inschrift nicht mehr in die Zeit Ottos III. datiert werden. Das Pontifikatsjahr und die Indiktion lassen eine Verfassung unter Urban II., Paschalis II. und Calixt II. zu. Allerdings folgte Rom 1091/92 noch dem Gegenpapst Clemens III. Paschalis II. scheidet ebenso aus, da für ihn nur wenige Tage in der zweiten Augusthälfte 1107 in Frage kommen, in denen er sich aber auf der Rückkehr von seiner Frankreichreise befand. Daher schlägt Senekovic als Datierung das Jahr 1122 (Februar bis August) vor, so dass die Inschrift in das Pontifikat Calixt II. fällt. Damit bleibt die Inschrift immer noch der früheste Beleg für die Kirche S. Lucia della Tinta.
 
         
ID 256
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für die Märtyrer Protus und Hyacinthus
Ort

, GND: , Wikipedia:

Literatur ICUR N.S. 10, 26668; tab. 13, 5.

ILCV 1985.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 190-193; n. 47.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 52-53; n. 49.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 85; n. 47.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 7, 2.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 170-172; n. 47.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; philocalische Buchstaben; Hexameter
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Bassillae Ad S. Hermetem; Via Salaria Vetus
Materialität Marmortafel mit drei weiteren Fragmenten

Linker Teil: 50 x 98 x 3,2 cm

Buchstabenhöhe: 4,7 cm
Präsenz im Cubiculum der beiden Gräber des Protus und Hyacinthus im Coemeterium Bassillae; möglicherweise neben ID 321 (s. Trout, S. 171)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

extremo tumulus latuIT SVB AGGERE MONTIS, hunc Damasus monstrat SERVAT QVOD MEMBRA PIORVM. te Protum retinet melIOR SIBI REGIA CAELI sanguine purpureo seQVERIS HYACINTHE PRoBATVS. germani fratres aniMIS INGENTIBVs amBO, hic uictor meruit paLMAM PRIOR ILLE CORoNAM.

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384). Ehrung der Märtyrer Protus und Hyacinthus.
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 257
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Märtyrer Hermes? (Fragmente)
Ort

Bassillae ad S. Hermetem, GND: , Wikipedia:

Vorhalle des Coemeterium Bassillae ad S. Hermetem

Literatur ICUR N.S. 10, 26669; tab. 14,1.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 195-196; n. 48.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 54-55; n. 52.

Krautheimer, Richard: Rom. Schicksal einer Stadt 312-1308, München 1996 (2. Aufl.), S. 52.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 92-93; n. 48.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 172-173; n. 48.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; philocalische Buchstaben; Hexameter; Text auch überliefert in Handschrift L
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Bassillae Ad S. Hermetem
Materialität Fragmente einer Marmortafel

Zwei Fragmente je: 24,5 x 31,2 x 2,7 cm

Drittes Fragment: 8,7 x 10,2 cm

Buchstabenhöhe: 4,4 cm
Präsenz in der Katakombe des Hermes im Coemeterium Bassillae, wo möglicherweise eine halb-unterirdischen Basilika (basilica semipogea) (s. Trout, S. 173)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

IAM DVdum qVOD FAMA REFERT, TE GRAECIA MISIT SANGVIne mVTASTI PATRIAM CIVEMQUE FRATREM FECIT AMOR LEGIS: SANCTO PRO NOMINE PASSVS (3) INCOLA NVNC DOMINI, SERVAS QVI ALTARIA CHRISTI. VT DAMASI PRECIB. FAVEAS PRECOR, INCLYTE MARTYR.

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 258
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für die Märtyrer Felix und Philippus? (verloren)
Ort

Coemeterium Priscillae, GND: , Wikipedia:

Literatur ICUR N.S. 09, 24829.

ILCV 1957.

Duchesne, Louis: Le Liber Pontificalis, Bd. 1, Paris 1886, S. 231.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 179-181; n. 39.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 50-51; n. 47; S. 94-95; n. 91.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 89; n. 39.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 155-157; n. 39.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; Hexameter; Text überliefert in Handschriften (V, T); die Einheit der Inschrift ist umstritten (s. Duchesne, S. 231; Ihm, n. 47; n. 91): So sollen lediglich die Verse 6-10 die eigentliche Inschrift Papst Damasus' I. (366-384) bilden.
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Priscillae; Via Salaria Nova
Materialität
Präsenz in der Kirche S. Silvester beim Coemeterium Priscillae oder dort am Grab des Felix und Philippus
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

Qui natum passumque Deum repetisse paternas sedes atque iterum uenturum ex aethere credit, iudicet ut uiuos rediens pariterque sepultos, (3) martyribus sanctis pateat quod regia caeli respicit interior sequitur, si praemia Xpi. Cultores Domini Felix pariterque Philippus (6) hinc uirtute pares, contempto principe mundi aeternam petiere domum regnaque piorum, sanguine quod proprio Xpi meruere coronas. (9) His Damasus supplex uoluit sua reddere uota.

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 259
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Papst Marcellus (verloren)
Ort

Coemeterium Priscillae, GND: , Wikipedia:

Literatur ICUR N.S. 09, 24830.

ILCV 0962.

Duchesne, Louis: Le Liber Pontificalis, Bd. 1, Paris 1886, S. 166.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 181; n. 40.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 51-52; n. 48.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 87-88; n. 40.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 157-159; n. 40.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; Hexameter; Text überliefert in Handschriften (T, L,V); unklar, um welchen Marcellus es sich handelt; s. Trout, S. 158
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Priscillae; Via Salaria Nova
Materialität
Präsenz in der Kirche S. Silvestri beim Coemeterium Priscillae (?) (s. Trout, S. 158)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

Veridicus rector, lapsos quia crimina flere praedixit, miseris fuit omnibus hostis amarus: hinc furor, hinc odium sequitur discordia, lites, (3) seditio, caedes; soluuntur foedera pacis. Crimen ob alterius, Xpm qui in pace negauit, finibus expulsus patriae est feritate tyranni. (6) Haec breuiter Damasus uoluit comperta referre, Marcelli ut populus meritum cognoscere posset.

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 260
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Papst Siricius (verloren)
Ort

Coemeterium Priscillae, GND: , Wikipedia:

Literatur ICUR N.S. 09, 24832.

ILCV 0972.

Duchesne, Louis: Le Liber Pontificalis, Bd. 1, Paris 1886, S. 217.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; Hexameter; Text überliefert in Handschriften (L,V)
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Priscillae

Materialität
Präsenz in der Kirche S. Silvestri beim Coemeterium Priscillae (V)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

Liberium lector mox et leuita secutus, post Damasum clarus totos quos uixit in annos, fonte sacro manus meruit sedere sacerdos, cunctus ut populus pacem tunc soli clamaret. Hic pius, hic iustus felicia tempora fecit, defensor magnus, multos ut nobiles ausus regi subtraheret ecclesiae aula defendens. Misericors largus meruit per saecula nomen. Ter quinos populum qui rexit in annos amore nunc requiem sentit, caelestia regna potitus.

Auftraggeber und Entstehungskontext Epitaph für Papst Siricius (384-399), Diakon unter Papst Liberius (352-366) und Papst Damasus I. (366-384).
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 261
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Märtyrer Saturninus (verloren)
Ort

S. Saturnini, GND: , Wikipedia:

Literatur ICUR N.S. 09, 23755.

ILCV 1991A.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 188-190; n. 46.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 48-50; n. 45; n. 46; S. 92-93; n. 88.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 91-92; n. 46.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 166-167; n. 46.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; Hexameter (u. 2 - u. 12); Text überliefert in Handschriften (L,C,V)
 
       

Artefakt

Kontext Coemeteria inter S. Felicitatem et viam Anapo; Coemeterium Trasonis; Via Salaria Nova
Materialität
Präsenz in der Kirche S. Saturnini (V)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

[BEATISSI]MORVM MARTYRVM CVLTOR [Inc]ola nunc Christi fueras Carthaginis an[te]. tempore quo gladius secuit pia uiscera matris (3) sanguine mutauit patriam momenq. genusq. Romanum ciuem sanctorum fecit origo mira fides rerum docuit post exitus ingens (6) cum lacerat pia membra fremit Gratianus ut hostis postea quam fellis uomuit concepta uenena cogere non potuit XPM te sancte negare (9) ipse tuis precibus meruit confessus abire supplicis haec Damasi uox est uenerare sepulcrum ‹solvere vota licet castasq. effundere preces (11a) sancti Saturnini tumulus quia martyris hic est› (11b) Saturnine tibi martyr mea vota rependo DAMASUS EPISCOPVS SERVVUS DEI

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 262
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Märtyrerin Agnes
Ort

Coemeterium S. Agnetis, GND: , Wikipedia:

Sant'Agnese fuori le mura. An der rechten Wand an der Treppe, über die man in die Vorhalle (narthēx) der Basilika gelangt.

Literatur ICUR N.S. 08, 20753.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 175-178; n. 37.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 43-45; n. 40.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 81-82; n. 37.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 150-151; n. 37.

Wilpert, Joseph: Die Gottgeweihten Jungfrauen in den ersten Jahrhunderten der Kirche, Freiburg i.Br. 1892, S. 90-91; tab. 4,9.

Anmerkungen Transkription nach Ferrua; Hexameter; Text auch überliefert in Prudentius' Peristephanon (Perist. 14)
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium S. Agnetis; Via Nomentana
Materialität Marmortafel; 308 x 100 cm

Buchstabenhöhe: 6 cm
Präsenz über dem Grab der Agnes; Regio I des Coemeterium S. Agnetis
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

FamA REFERT SANCTOS DVDVM RETVLISSE PARENTES AgNEN CVM LVGVBRES CANTVS TVBA CONCREPVISSET nVTRICIS GREMIVM SVBITO LIQVISSE PVELLAM SPONTE TRVCIS CALCASSE MINAS RABIEMQ·TYRANNI VRERE CVM FLAMMIS VOLVISSET NOBILE CORPVS (5) VIRIB·INMENSVM PARVIS SVPERASSE TIMOREM NVDAQVE PROFVSVM CRINEM PER MEMBRA DEDISSE NE DOMINI TEMPLVM FACIES PERITVRA VIDERET O VENERANDA MIHI SANCTVM DECVS ALMA PVDORIS VT DAMASI PRECIB·FAVEAS PRECOR INCLYTA MARTYR (10)

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 263
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Märtyrer Laurentius (verloren)
Ort

Coemeterium Cyriacae; Via Tiburtina, GND: , Wikipedia:

Literatur ICUR N.S. 07, 18368.

ILCV 1992.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 166-167; n. 33.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 37-38; n. 32.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 82; n. 33.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 141-143; n. 33.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; Distichon; Text überliefert in Handschriften (L,C)
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Cyriacae; Via Tiburtina
Materialität
Präsenz am Grab des Laurentius im Coemeterium Cyriacae
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

Verbera, carnifices, flammas, tormenta, catenas vincere Laurenti sola fides potuit. haec Damasus cumulat supplex altaria donis, martyris egregii suspiciens meritum.

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 264
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für S. Hippolytus (Fragmente)
Ort

Coemeterium S. Hippolyti, GND: , Wikipedia:

Vatikanische Museen, Lapidario Cristiano ex Lateranense

Literatur ICUR N.S. 07, 19932.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 169-173; n. 35.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 42-43; n. 37.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 90; n. 35.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 144-147; n. 35.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; Hexameter; philocalische Buchstaben; Text auch überliefert in Handschrift C
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium S. Hippolyti; Via Tiburtina
Materialität Aus zehn Marmorfragmenten bestehende Inschrift:

Drei kreisförmige Scheiben im Durchmesser von ca. 40 cm

Eine ringförmige "corona" im Durchmesser von 31 bzw. 33 cm

Ein linsenförmiges neben fünf weiteren Fragmenten.

Buchstabenhöhe: 4,5 u. 4,2 cm
Präsenz am Grab des Hippolytus in der unterirdischen Basilika im Coemeterium S. Hippolyti
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

ippolYTVS FErtVR PREMERENT CuM IVSSA tyranni presBYTer in sCISMA SEMPER MANSISSE NOvati. temPOrE QVO GLAdiuS SECVIT PIA VISCERA MAtris, dEvoTVS CHRISTO peteret cuM REGNA PIOrum, QVAESISSet populus ubinam proceDERe pOSSEt, (5) CATHoLICam dixisse fidem sequerentur VT OMNES siC NOSter meruit confessus martyr VT EsseT haec audita refeRT DAMasus PROBAT OMNIA·XPS

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 265
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Bauinschrift in S. Hippolyt (Fragmente)
Ort

Coemeterium S. Hippolyti, GND: , Wikipedia:

Vorhalle der Basilika auf dem Coemeterium S. Hippolyti

Literatur ICUR N.S. 07, 19936.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 173-174; n. 35,1.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 85; n. 82.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 73-74; n. 35,1.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 146-147; ad n. 35.
Anmerkungen Transkription nach Ferrua; litterae vulgares; Distichon; LEONIS als Akrostichon auf der linken Seite
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium S. Hippolyti
Materialität Fragmente einer Marmortafel; 97 x 45 cm

Buchstabenhöhe: 3,5 cm
Präsenz am Grab des Hippolytus in der unterirdischen Basilika im Coemeterium S. Hippolyti
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

L AETA DEO PLEBS SANCTA CANAT QVod MOENIA CRESCVNT E T RENOVATA DOMVS MARTYRis ippOLITI O RNAMENTA OPERIS SVRGVNt auctore daMASO· N ATVS QVI ANTISTES SEDIS Apostolicae I NCLITA PACIFICIS FACTA ESt (5) S ERVATVRA DECVS PERPETV HAEC OMNIA NOVA QQ·VIDIS LEo presbyTER HORNAT

Auftraggeber und Entstehungskontext Ein Presbyter Leo zum Gedenken an die Baumaßnahmen Damasus' I. (366-384) (?) in der Basilika S. Hippolyti.
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 266
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für SS. Marcellinus und Petrus (Fragment)
Ort

Coemeterium SS. Marcellini et Petri, GND: , Wikipedia:

SS. Quattro Coronati; vermauert.

Literatur ICUR N.S. 06, 16961.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 160-162; n. 28.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 34-36; n. 29.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 81; n. 28.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 8, 1.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 132-134; n. 28.

Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; philocalische Buchstaben; Hexameter; Text überliefert in Handschriften (s. Trout, S. 132-133)
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium SS. Marcellini et Petri (ad duas lauros); Via Labicana
Materialität Fragmente einer Marmortafel; zusammengesetzt: 51 x 31 cm.

Buchstabenhöhe: 6 cm.
Präsenz am Grab des Marcellinus und Petrus im gleichnamigen Coemeterium
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

Marcelline tuum pariter Petriq. sepulcrum percussor retulit Damaso mihi cum puer essem: haec sibi carnificem rabidum mandata dedisse, sentibus in mediis uestra ut tunc colla secaret, ne tumulum uestrum quisquam cognoscere posset. uos alacres uestris MANibus fodisse sepulcra candidule, occultoS POSt quae iacuisse sub antro; postea commonitAM VEstra pietate Lucillam hic placuisse magis saNCTIssima condere membra.

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384). Inschrift für die Märtyrer Marcellinus und Petrus.
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 267
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Märtyrer Gorgonius (verloren)
Ort

Coemeterium SS. Marcellini et Petri, GND: , Wikipedia:

verloren; wohl im Zuge von Renovierungsarbeiten in SS. Silvestro e Martino ai Monti 1675

Literatur ICUR N.S. 06, 16962.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 165-166; n. 32.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 36-37; n. 31.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 96; n. 32.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 136-137; n. 32.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; Hexameter; Text überliefert in Handschriften (L,T,Sab)
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium SS. Marcellini et Petri (ad duas lauros); Via Labicana
Materialität Marmortafel (Sarazani, Damasi opera, n. 14)
Präsenz am Grab des Gorgonius im Coemeterium SS. Marcellini et Petri
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

MARTYRIS HIC TVMVLVS MAGNO SVB VERTICE MONTIS GORGONIVM RETINET SERVAT QVI ALTARIA CHRISTI HIC QVICVMQ. VENIT SANCTORVM LIMINA QVAERAT (3) INVENIET VICINA IN SEDE HABITARE BEATOS AD CAELVM PARITER PIETAS QVOS VEXIT EVNTES DAMASI EPISCOPI (6)

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 268
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Märtyrer Tiburtius (verloren)
Ort

Coemeterium SS. Marcellini et Petri, GND: 4302056-2, Wikipedia:

Literatur ICUR N.S. 06, 16963.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 165-166; n. 31.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 36; n. 30.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 83; n. 31.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 135-136; n. 31.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; Hexameter; Text überliefert in Handschriften (T,C)
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium SS. Marcellini et Petri (ad duas lauros); Via Labicana
Materialität
Präsenz am Grab des Tiburtinus (?), welches sich oberirdisch über der Krypta des Marcellinus und Petrus befand
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

Tempore quo gladius secuit pia uiscera matris, egregius martyr, contempto principe mundi, aetheris alta petit Christo comitante beatus. (3) hic tibi sanctus honor semper laudesq. manebunt. care deo, ut foueas Damasum precor, alme Tiburti.

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 269
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Erinnerung an den ursprünglichen Grabesort Petrus' und Pauls (verloren)
Ort

Coemeterium Subdiale; Via Appia, GND: , Wikipedia:

Literatur ICUR N.S. 05, 13273.

ILCV 0951.

Duchesne, Louis: Le Liber Pontificalis, Bd. 1, Paris 1886, S. 104.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 139-144; n. 20.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 31-32; n. 26.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 90-91; n. 20.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 121-122; n. 20.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; Hexameter; Text überliefert in Handschriften (E,T,C,L) und auf einer Replik des 13. Jh.s (aufbewahrt im Seitenschiff von S. Sebastiano fuori le mura)
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Subdiale; Via Appia
Materialität verloren; Reproduktion der Inschrift auf einer Marmortafel (13. Jahrhundert).
Präsenz in der Kirche S. Sebastiani (apostolorum Petri et Pauli in catacumbas) (?); dort möglicherweise am Altar (s. Ferrua, S. 141)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

Hic habitasse prius sanctos cognoscere debes nomina quisq. Petri pariter Pauliq. requiris. discipulos Oriens misit, quod sponte fatemur; (3) sanguinis ob meritum Xpumq. per astra secuti aetherios petiere sinus regnaque piorum: Roma suos potius meruit defendere ciues. (6) haec Damasus uestras referat noua sidera laudes.

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 270
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Märtyrer Eutychius
Ort

Coemeterium Subdiale; Via Appia, GND: , Wikipedia:

S. Sebastiano fuori le mura

Literatur ICUR N.S. 05, 13274.

ILCV 1993.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 144-148; n. 21.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 32-33; n. 27

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 80-81; n. 21.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 122-124; n. 21.
Anmerkungen Transkription nach Abbildung; philocalische Buchstaben; Hexameter; Auflösung aller Ligaturen; gelegentlich Enklaven in den Buchstaben C und G; teils längere Vertikalhasten des Buchstaben T; für Ferrua gehen die Interpunktionen auf der mittleren Buchstabenhöhe (distinctiones triangulae) auf spätere Einfügungen aus dem 17. Jahrhundert zurück und er stellt weitere nachträgliche Änderungen fest (s. Ferrua, S. 145).
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Subdiale; Via Appia
Materialität Marmortafel; 214 x 100 cm

Buchstabenhöhe: 5 cm

Möglicherweise spätmittelalterliche Reproduktion (Ferrua, S. 145)
Präsenz am Grab des Eutychius (?); in Region F des Coemeterium ex Vigna Chiaraviglio an der Peripherie des Coemeterium S. Sebastiani
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

EVTYCHIVS·MARTYR·CRVDELIA·IVSSA·TYRANNI CARNIFICVMQ·VIAS·PARITER·TVNC·MILLE·NOCENDI VINCERE·QVOD·POTVIT·MONSTRAVIT·GLORIA·CHRISTI (3) CARCERIS·INLVVIEM·SEQVITVR·NOVA·POENA·PER·ARTVS TESTARVM·FRAGMENTA·PARANT·NE·SOMNVS·ADIRET BISSENI·TRANSIERE·DIES·ALIMENTA·NEGANTVR (6) MITTITVR·IN·BARATHRVM·SANCTVS·LAVAT·OMNIAS·SANGVIS VVLNERA·QVAE·INTVLERAT·MORTIS·METVENDA·POTESTAS NOCTE·SOPORIFERA·TVRBANTI·INSOMNIA·MENTEM (9) OSTENDIT·LATEBRA·INSONTIS·QVAE·MEMBRA·TENERET QVAERITVR·INVENTVS·COLITVUR·FOVET·OMNIA·PRESTAT EXPRESSIT·DAMASVS·MERITVM·VENERARE·SEPVLCHRVM (12)

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384) für Märtyrer Eutychius
Jahrhundert
Datierung Ausgehendes Pontifikat Damasus' I. (Ferrua, S. 145)
 
         
ID 271
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Märtyrer Ianuarius (Sohn der Felicitas ?) (Fragmente)
Ort

Coemeterium Praetextati, GND: , Wikipedia:

Krypta des Coemeterium Praetextati; dort in der sog. spelunca magna

Literatur ICUR N.S. 05, 13871.

ILCV 1990.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 151-152; n. 24.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 29; n. 22.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 98; n. 24.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 6, 3.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 125-126; n. 24.
Anmerkungen Transkription nach ICUR; philocalische Buchstaben; Interpunktion am Ende von Z. 3 als ein für Philocalus typisches Blattmotiv
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Praetextati
Materialität Fragmente einer Marmortafel; 89,5 x 190 cm

Buchstabenhöhe: 10,5 - 12,5 cm
Präsenz im "cubiculum quadratum" (Ax) vor der "spelunca magna" oder am Grab des Ianuarius (Ag') des Coemeterium Praetextati
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

BEATISSiMO MARTYRI IANVARIO DAMASVS EPIScOP FECIT

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384). Inschrift für Ianuarius, der möglicherweise einer der sieben Söhne der Märtyrerin Felicitas ist (s. Trout, S. 126).
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 272
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für die Märtyrer Felicissimus und Agapitus (Fragmente)
Ort

Coemeterium Praetextati, GND: , Wikipedia:

Krypta des Coemeterium Praetextati; dort in der sog. spelunca magna.

Literatur ICUR N.S. 05, 13872.

ILCV 1987.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 152-156; n. 25.

Duchesne, Louis: Le Liber Pontificalis, Bd. 1, Paris 1886, S. 156.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 29-30; n. 23.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 93-94; n. 25.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 6, 1.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 126-127; n. 25.
Anmerkungen Transkription nach ICUR; philocalische Buchstaben; Hexameter; das für Philocalus typische Blattmotiv als Interpunktionen (s. ID 271)
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Praetextati
Materialität Drei Teile einer Marmortafel; 100 x 250 x 4 cm

Der linke Teil: 55,5 x 107,2 cm

Der rechte Teil: 79 x 106 cm

Der untere Teil: 11 x 105 cm

Buchstabenhöhe: 4 und 5,2 cm
Präsenz am Grab des Felicissimus und Agapitus im Cubiculum Ak (10m von Ag') oder in einer Gegend nördlich der "spelunca magna"; im Coemeterium Praetextati
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

aspice et hic tumulus retinet caelestia membra SANCTORVM SVBITO RAPVIT QVOS REGIA Caeli HI CRVCIS INVICTAE COMITES PARITERQ·MINistri (3) RECTORIS SANCTI MERITVMQVE FIDEMQ·Secuti AETHERIAS PETIERE DOMOS REGNAQ·PIOrum VNICA IN HIS GAVDET ROMANAE GLORIA plebis (6) QVOD DVCE TVNC XYSTO XPI MERVERE TRIVMphos FELICISSIMO·ET AGAPETO·SANCTIS·MARTYRIB·DAMASVS·EPISc. fecit

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 273
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift des Furius Dionysius (Philocalus?) (Fragmente)
Ort

Coemeterium Praetextati, GND: , Wikipedia:

Krypta des Coemeterium Praetextati; dort in der sog. spelunca magna.

Literatur ICUR N.S. 05, 13874.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 157-160; n. 27.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 6, 2.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 128-129; n. 27.
Anmerkungen Transkription von a) und b) nach ICUR; von c) und d) nach Ferrua; philocalische Buchstaben; der Name FVRIVS DIONYSIVS in der rechten Vertikale könnte auf Furius Dionysius Philocalus verweisen. So ergänzt Ferrua, S. 159, "Filocalus scribsit".
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Praetextati
Materialität Fragmente einer Marmortafel

Fragment a): 16 x 15 cm

Fragment b): 44 x 60,5 cm

Fragment c): 32 x 19,5 cm

Fragment d): 15,5 x 22,5 cm

Buchstabenhöhe: 5,8 cm
Präsenz im oder am Coemeterium Praetextati (s. Trout, S. 129)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

a) und b): (Vertikale links): damasi episCOPI CVltor iN ARMIS principE MVNDI M......inpiA CAStrA H.........tYRAnno (Vertikale rechts): FVRIVS DIONYSIVS c): V QV DIVM RA d): OTIN IB

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 274
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für einen Marcus (verloren)
Ort

, GND: , Wikipedia:

Literatur ICUR N.S. 05, 15393.

ILCV 0964.

Duchesne, Louis: Le Liber Pontificalis, Bd. 1, Paris 1886, S. 204.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 200-201; n. 50.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 17-18; n. 11.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 79; n. 50.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 179-180; n. 50.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; Text überliefert in Handschrift L; Duchesne, S. 204, argumentiert gegen de Rossi, der behauptet, es handele sich bei der Inschrift um das Epitaph des Papstes Marcus (336). Ferrua, S. 201, sieht im genannten Marcus vielmehr einen Presbyter oder Religiosen.
 
       

Artefakt

Kontext Reliquae Viae Appiae
Materialität
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

........uita fuit Marci quam nouimus omnes; .....am]ore dei posset qui temnere mundum, mon]s[t]rauit populus quod disceret omnis. (3) paruus] honor uitae, grandis contemptus habendi; .........uirtus tenuit penetralia cordis .........te custos Christi perfectus amicus. (6) .....et Damasus tumulum cum reddit honorem.

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 275
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für mehrere Märtyrer um Papst Sixtus II. (Fragmente)
Ort

Coemeterium Calixti, GND: , Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Calixtus-Katakombe

Krypta der Päpste in der Calixtus-Katakombe

Literatur ICUR N.S. 04, 09513.

ILCV 1986.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 119-123; n. 16.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 18-20; n. 12.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 94-95; n. 16.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 8, 2.6.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 113-115; n. 16.
Anmerkungen Transkription nach ICUR; hierin alle Enklaven und Ligaturen aufgelöst; philocalische Buchstaben; Text auch überliefert in Handschriften (T,L); im Inschriftentext sollen sich zwei Interpunktionen als hederae finden, die in den Photographien jedoch schwerlich zu erkennen sind.
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Callisti; Via Appia
Materialität Fragmente einer Marmortafel; 104,5 x 208,5 cm

Buchstabenhöhe: 4,5 cm
Präsenz in der sog. Krypta der Päpste (L1) im Coemeterium Callisti
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

HIC CONGESTA IACET QVAERIS SI TVRBA PIORVM CORPORA SANCTORVM RETINET VENERANDA SEPVLCRA SVBLIMES ANIMAS RAPVIT SIBI REGIA CAELI (3) HIC COMITES XYSTI PORTANT QVI EX HOSTE TROPAEA HIC NVMERVS PROCERVM SERVAT QVI ALTARIA·XPI HIC POSITVS LONGA VIXIT QVI IN PACE SACeRDOS (6) HIC CONFESSORES SANCTI QVOS GRAecia MISIT HIC IVVENES PVERIQ·SENES CAstiq. nepOTES QVIS MAGE VIRGINEVM PLACVIT Retinere pudOREM (9) HIC FATEOR DAMASVS VOLVI Mea condere mEMBRA SED CINERes tIMVI SANCTOS Vexare piORVM

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 276
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Papst Eusebius (Fragmente)
Ort

Coemeterium Calixti, GND: , Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Calixtus-Katakombe

Krypta des Eusebius in der Calixtus-Katakombe

Literatur ICUR N.S. 04, 09515.

ILCV 0963.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 129-134; n. 18 u. 18,1.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 25-26; n. 18.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 86-87; n. 18.

de Rossi, Giovanni: La Roma sotterranea cristiana, 2. Bd., Rom 1867; tab. 3.

Styger, Paul: Römische Märtyrergrüfte, 2 Bd.e, Berlin 1935, S. 111-114; tab. 54.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 117-119; n. 18.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; philocalische Buchstaben; Hexameter u. 2 - u. 9; von der Originalinschrift existieren Fragmente. Die Inschriftenreplik, welche auf der Rückseite einer antiken Inschrift (CIL 06, 01067) angebracht wurde, wird in das 6. Jahrhundert datiert (Ferrua, S. 133; Styger, S. 20). Der Text der Replik weist einige Abweichungen vom Original auf.
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Callisti; Via Appia
Materialität Fragmente einer Marmortafel; 94 x 180 cm

Buchstabenhöhe: 5,5 und 3,7 cm
Präsenz in der sog. Krypta des Eusebius im Coemeterium Callisti (?)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

DAmASVs episcopus fecit HERAClius VETuit labsos peccata dolere EVSEbiVS misEros docuit sua crimina flere. (3) sciNDITur IN Partes POPVLVS gliscente furore. sediTio caedes BELLVM· discordia lites. exteMPLO pariter pVLSI feritAte tyranni, (6) inteGRA Cum rector sERVAret fOEDera pacis. pertulit exilIVm domino sVB IVDICe lAEtus, litore trinacrio mundum VITAMQ· RelIQVit. (9) eusebio episcopo et MArtYRi (Vertikale links:) damaSI PApae cultor adque amator (Vertikale rechts:) furius dionysius filocalus scribsit

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 277
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Märtyrer Tarsicius (verloren)
Ort

Coemeterium Calixti, GND: , Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Calixtus-Katakombe

Literatur ICUR N.S. 04, 11078.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 117-119; n. 15.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 21-22; n. 14.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 84-85; n. 15.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 111-113; n. 15.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; Hexameter
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Callisti; Via Appia
Materialität
Präsenz oberirdisch über den Katakomben des Coemeterium Callisti (?) (s. Trout, S. 112)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

Par meritum quicumq. legis cognosce duorum quis Damasus rector titulos post praemia reddit. Iudaicus populus Stephanum meliora monentem (3) perculerat saxis, tulerat qui ex hoste tropaeum: martyrium primus rapuit leuita fidelis. Tarsicium sanctum XPR sacramenta gerentem (6) cum male sana manus premeret uulgare profanis, ipse animam potius uoluit dimittere caesus prodere quam canibus rabidis caelestia membra. (9)

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 278
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Laurentia (Mutter des Damasus)
Ort

, GND: , Wikipedia:

Coemeterium anonymum ad viam Appiam (Ae) (s. EDB 38340)

Literatur ICUR N.S. 04, 12416; tab. 21, 3a.

ILCV 1745.

EDB 38340 (http://www.edb.uniba.it/epigraph/38340).

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 105-107; n. 10.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 75; n. 10.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 8, 7.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 101-103; n. 10.
Anmerkungen Transkription nach ICUR; litterae vulgares; Hexameter
 
       

Artefakt

Kontext Inter Vias Appiam et Ardeatinam; subdalia et incerti loci
Materialität Rechter Teil einer Marmortafel; 28 x 37 x 6 cm

Kopie des linken Teils aus Kalkstein; 28 x 77 cm

Buchstabenhöhe: 3,3 cm
Präsenz möglicherweise oberirdisch über dem Coemeterium SS. Marci et Marcelliani in einer Basilika des Damasus auf der Via Ardeatina (s. Trout, S. 102; Ferrua, S. 106; vgl. ID 279; ID 280); von einer "Familiengruft" spricht Wilpert, S. 76.
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

HIc DAMASI MATER POSVIT LAVREntia membRA QVAE FVIT IN TERRIS CENTVM MINVS ....... aNNOS SEXAGINTA DEO VIXIT POsT FOEdera prima PROGENIE QVARTA VIDIT QuAE ...

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)?
Jahrhundert
Datierung "[P]aulo post susceptum a Damaso pontificatum" (Ferrua, S. 105).
 
         
ID 279
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Irene (Schwester des Damasus) (Fragment)
Ort

, GND: , Wikipedia:

Coemeterium Domitillae; pars inferior (Ae) (s. EDB 41693)

Literatur ICUR N.S. 04, 12417; tab. 18, 5c.

ILCV 1696.

EDB 41693 (http://www.edb.uniba.it/epigraph/41693).

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 107-111; n. 11.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 15-17; n. 10.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 75-77; n. 11.

de Rossi, Giovanni: Bullettino di Archeologia cristiane 3,4 (1888/1889), S. 146-153; tab. 9.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 8, 4.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 103-105; n. 11.

Wilpert, Joseph: Die Gottgeweihten Jungfrauen in den ersten Jahrhunderten der Kirche, Freiburg i.Br. 1892, S. 76-78; tab. 4, 4.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; litterae vulgares; Hexameter; Text überliefert in Handschrift L
 
       

Artefakt

Kontext Inter Vias Appiam et Ardeatinam; subdalia et incerti loci
Materialität Fragment einer Marmortafel; 24 x 34 x 7 cm

Buchstabenhöhe: 4 cm
Präsenz möglicherweise oberirdisch über dem Coemeterium SS. Marci et Marcelliani in einer Basilika des Damasus auf der Via Ardeatina (s. Trout, S. 102; Ferrua, S. 106; vgl. ID 278; ID 280); von einer "Familiengruft" spricht Wilpert, S. 76.
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

Hoc tumulo sacrata dEO NVnc membra quiescunt, hic soror est Damasi, nOMEN SI QUAEris, Irene. Vouerat haec sese XPO CVM VITA MANeret, (3) uirginis ut meritum sanCTVS PVDOR IPSe probaret. Bis denas hiemes necdum compleuERAT Aetas, egregios mores uitae praecesserat aetas; (6) propositum mentis pietas ueneranda puellae magnificos fructus dederat melioribus annis. Te, germana soror, nostri tunc testis amoris, (9) cum fugeret mundum dederat mihi pignus honestum; quem sibi cum raperet melior tunc regia caeli non timui mortem, caelos quod liber adiret, (12) sed dolui, fateor, consortia perdere uitae. Nunc ueniente deo nostri reminiscere uirgo, ut tua per dominum prestet mihi facula lumen. (15)

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung vor dem Pontifikat Damasus I. (Wilpert, S. 78)
 
         
ID 280
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Grabinschrift des Damasus (verloren)
Ort

, GND: , Wikipedia:

Literatur ICUR N.S. 04, 12418.

ILCV 0969.

Duchesne, Louis: Le Liber Pontificalis, Bd. 1, Paris 1886, S. 215.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 111-112; n. 12.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 13-14; n. 9.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 77; n. 12.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 105-106; n. 12.

Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; Hexameter; Inschrift, die Papst Damasus I. für sich zu Lebzeiten herstellen ließ (s. Ferrua, S. 111).
 
       

Artefakt

Kontext Inter Vias Appiam et Ardeatinam; subdalia et incerti loci
Materialität
Präsenz möglicherweise oberirdisch über dem Coemeterium SS. Marci et Marcelliani in einer Basilika des Damasus auf der Via Ardeatina (s. Trout, S. 102; Ferrua, S. 106; vgl. ID 278; ID 279); von einer "Familiengruft" spricht Wilpert, S. 76.
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

Qui gradiens pelagi fluctus conpressit amaros, uiuere qui prestat morientia semina terrae, soluere qui potuit letalia uincula mortis (3) post tenebras, fratrem post tertia lumina solis ad superos iterum Martae donare sorori, post cineres Damasum faciet quia surgere credo. (6)

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 281
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Papst Cornelius (Fragment)
Ort

Coemeterium Calixti, GND: , Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Calixtus-Katakombe

Lucina-Krypta in der Calixtus-Katakombe

Literatur ICUR N.S. 04, 09368.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 136-138; n. 19.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 26-27; n. 19.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 88-89; n. 19.

de Rossi, Giovanni: La Roma sotterranea cristiana, 1. Bd., Rom 1864; tab. 4.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 8, 5.

Styger, Paul: Römische Märtyrergrüfte, 2 Bde., Berlin 1935, S. 104; tab. 51a.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 119-120; n. 19.
Anmerkungen Transkription nach ICUR; philocalische Buchstaben; Hexameter; für eine Rekonstruktion und Übersetzung s. Styger, S. 104; vgl. zu Papst Cornelius ID 302; ID 303.
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Callisti
Materialität Fragmente einer Marmortafel; 175 x 60 x 2 cm

Präsenz am Grab des Cornelius in der sog. Lucina-Krypta im Coemeterium Callisti (vgl. ID 302; ID 303)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

TO TENEBriSQ fVGATIS tVMVLVmq SACRATVM daMASI PRAesTANTIA FECIT (3) meLIOR POpuLISQ PARATVM uALEAS SI fVNDERE PVRO MELIOR CONSVRGERE POSSET (6) R TENVIT MAGE CVRA LABORIS

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384). Inschrift zu einem Bau am Cornelius-Grab ?
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 282
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für die Märtyrer Nereus und Achilleus (Fragmente)
Ort

Coemeterium Domitillae; Via Ardeatina, GND: , Wikipedia:

im Narthex der Basilika SS. Nereo e Achilleo (Coemeterium Domitillae; Via Ardeatina)

Literatur ICUR N.S. 03, 08132.

ILCV 1981.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 101-105; n. 8.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 12-13; n. 8.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 83-84; n. 8.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 9, 6.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 98-100; n. 8.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; philocalische Buchstaben; Hexameter; Text überliefert in Handschriften (L,E,T)
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Domitillae; Via Ardeatina
Materialität Fragmente einer Marmortafel

Linker Teil: 62 x 62 cm

Rechter Teil: 80 x 85 cm

Buchstabenhöhe: 6 cm
Präsenz am Grab des Nereus und Achilleus in einem Cubiculum im Coemeterium Domitillae (s. Trout, S. 99-100)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

NEREVS ET ACHILLEVS MARTYRES MILITIAE NOMEN DEDERANT SAEVMQ. GEREBANT OFFICIVM PARITER SPECTANTES IVSSA TYRANNI (3) PRAECEPTIS PVLSANTE METV SERVIRE PARATI MIRA FIDES RERVM SVBITO POSVERE FVRORE CONVERSI FVGIVNT DVCIS INPIA CASTRA RELINQVVNT (6) PROICIVNT CLIPEOS FALERAS TELAQ. CRVENTA CONFESSI GAVDENT XPI PORTARE TRIVMFOS CREDITE PER DAMASVM POSSIT QVID GLORIA CHRISTI (9)

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 283
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift des Damasus (verloren)
Ort

Basilica Sancti Petri in Vaticano, GND: 4076822-3, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Petersdom

Literatur ICUR N.S. 02, 04096.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 93-94; n. 4.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 9-10; n. 5.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 72; n. 4.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 86-87; n. 4.
Anmerkungen Transkription nach ICUR; Hexameter; Bauinschrift; zur Lokalisierung des von Damasus gebauten, aber archäologisch bisher nicht nachweisbaren Baptisterium bei S. Peter s. Trout, S. 87.
 
       

Artefakt

Kontext Basilica S. Petri; Baptisterium Vaticanum
Materialität
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

NON HAEC HVMANIS OPIBVS NON ARTE MAGISTRA ....................................... SED PRAESTANTE PETRO CVI TRADITA IANVA CAELI EST ANTISTES CHRISTI CONPOSVIT DAMASVS VNA PETRI SEDES VNVM VERVMQVE LAVACRVM (5) VINCVLA NVLLA TENENT quem liquor iste lauat

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384); Ihm spricht sich gegen die Verfasserschaft Damasus' aus, da er sich an der Bezeichnung "antistes" sowie am ungewöhnlichen Metrum stört.
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 284
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Anastasia (Fragment)
Ort

Basilica Sancti Petri in Vaticano, GND: 4076822-3, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Petersdom

Krypten der Peterskirche

Literatur ICUR N.S. 02, 04097.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 94-96; n. 4,1.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 10; ad n. 5.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 87; ad n. 4.
Anmerkungen Transkription nach ICUR; philocalische Buchstaben; Prosa; prosopographische Ausführungen zu Anastasia bei Ferrua, S. 95
 
       

Artefakt

Kontext Basilica S. Petri; Baptisterium Vaticanum
Materialität Fragmente einer Marmortafel; 110 x 120 x 7,3 cm

Buchstabenhöhe: 4 cm

Präsenz im Baptisterium der Basilika S. Petri ?
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

...................... ET ANASTASIA C F EIVS ad augendum splendorem BASILICAE APOSTOLI PETRI pauimentum parietes ITEM COELVM sacri fontis quem dudum daMASVS VIR SANCTVS IN ea......exstruxit sumptV PROPRIO MARMORVm cultu et musiuo opere DECORARVNT

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)?
Jahrhundert
Datierung Vor 384 (s. Ferrua, S. 95)
 
         
ID 285
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Bauinschrift des Damasus bei S. Petri
Ort

Basilica Sancti Petri in Vaticano, GND: 4076822-3, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Petersdom

Krypten der Peterskirche

Literatur ICUR N.S. 02, 04098.

ILCV 1760.

EDB 14386 (http://www.edb.uniba.it/epigraph/14386).

Duchesne, Louis: Le Liber Pontificalis, Bd. 1, Paris 1886, S. 122.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 88-93; n. 3.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 8-9; n. 4.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 71-72; n. 3.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 7, 1.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 84-85; n. 3.
Anmerkungen Transkription nach ICUR; philocalische Buchstaben; der linke Teil der Inschrift ist das Original, der rechte Teil hingegen eine Gipskopie aus dem 16. Jh. (s. Trout, S. 85); zum Inhalt der Inschrift ibid.: "The exact nature of Damasus' hydraulic project remains unclear."
 
       

Artefakt

Kontext Basilica S. Petri
Materialität Zwei Teile einer Marmortafel; 326 x 97 cm

Buchstabenhöhe: 5,5 u. 6 cm
Präsenz möglicherweise an der Nordseite der Basilika S. Petri oder am Brunnen eines Atriums (s. Trout, S. 85)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

CINGEBANT LATICES MONTEM TENEROQVE MEATV CORPORA MVLTORVM CINERES ATQVE OSSA RIGABANT NON TVLIT HOC DAMASVS COMMVNI LEGE SEPVLTOS POST REQVIEM TRISTES ITERVM PERSOLVERE POENAS PROTINVS ADGRESSVS MAGNVM SVPERARE LABOREM (5) AGGERIS INMENSI DEIECIT CVLMINA MONTIS INTIMA SOLLICITE SCRVTATVS VISCERA TERRAE SICCAVIT TOTVM QVIDQVID MADEFECERAT HVMOR INVENIT FONTEM PRAEBET QVI DONA SALVTIS HAEC CVRAVIT MERCVRIVS LEVITA FIDELIS (10)

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 286
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom oder Nola. Inschrift für S. Felix (verloren)
Ort

Coemeterium S. Agnetis, GND: , Wikipedia:

Literatur ICUR N.S. 02, 04745.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 213-215; n. 59.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 62-64; n. 61.

Lehmann, Tomas: Eine spätantike Inschriftensammlung und der Besuch des Papstes Damasus an der Pilgerstätte des Hl. Felix in Cimitile/Nola, in: Zeitschrift für Papyrologie und Epigraphik 91 (1992), S. 243-281; besonders S. 264-269.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 79-80; n. 59.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 192-1194; n. 59.
Anmerkungen Transkription nach ICUR; Hexamater; überliefert in Handschriften (P, A, C, D, E, E/1, F); Votivinschrift für einen Felix; es ist unklar, um welchen Felix es sich hierbei handelt. Ferrua, S. 215, spricht sich für Felix von Nola aus. Ebenso ungeklärt ist Ursprung und Präsenz der Inschrift. Die neuere Forschung (Lehmann, S. 265-266; Reutter, S. 121) spricht sich gegen Rom (so noch Silvagni in ICUR) für Nola aus.
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium S. Felicis oder Nolaner Pilgerstätte
Materialität divergierende Angaben in Codd.: Mosaik oder Marmortafel
Präsenz S. Felicis in Pincis Romae oder S. Felicis Nolae (A, C, D)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

CORPORE MENTE ANIMO PARITERQVE ET NOMINE FELIX SANCTORVM IN NVMERO CHRISTI SOCIATE TRIVMPHIS QVI AD TE SOLLICITE VENIENTIBVS OMNIA PRAESTAS NEC QVEMQVAM PATERIS TRISTEM REPEDARE VIANTEM TE DVCE SERVATVS MORTIS QVOD VINCVLA RVPI (5) HOSTIBVS EXTINCTIS FVERANT QVI FALSA LOCVTI VERSIBVS HIS DAMASVS SVPPLEX TIBI VOTA REPENDO

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 287
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für die Märtyrer Felix und Adauctus (Fragment)
Ort

Coemeterium Commodillae, GND: , Wikipedia:

Ehemals im Museo Lateranense

Literatur ICUR N.S. 02, 06016.

ILCV 1982.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 98-101; n. 7.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 10-12; n. 7.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 97-98; n. 7.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 94-96; n. 7.
Anmerkungen Transkription nach Ferrua; Hexameter
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Commodillae
Materialität Fragment einer Marmortafel; 41 x 41 cm

Buchstabenhöhe: 5 cm
Präsenz am Grab des Felix und Adauctus in der Katakombe der Commodilla (B)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

O semel adque iterum vero de nomine Felix, qui intemerata fide, contempto principe mundi, confessus Christum caelesTIA REgna petisti. O vere pretiosa fides COGNOSCite fratris, qua ad caelum victor paritER PROPERavit Adauctus (5) Presbyter his Verus, DaMASO RECTore iubente, conposuit tumulum sanctorum limina adornans. Felix et Adauctus martyres

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 288
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Grabinschrift für Irene
Ort

, GND: , Wikipedia:

Vatikanische Museen, Lapidario Cristiano ex Lateranense

Literatur ICUR N.S. 01, 01430.

ILCV 0968.
Anmerkungen Transkription nach ICUR
 
       

Artefakt

Kontext
Materialität Marmortafel; 54 x 31 cm

Buchstabenhöhe: 3,5 - 5 cm
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

ERENI QVE VIXIT ANN P M XLV CVM CVPARE SVO EECIT ANNVS VIII [sic!] QVE RECESSIT III NON IN pACE SVB DAMASO EPISCOPO

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung 366 oder 367 (nach ICUR)
 
         
ID 289
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Märtyrer Laurentius (verloren)
Ort

S. Martini in Montibus, GND: , Wikipedia:

Literatur ICUR N.S. 01, 00807.

EDB 29092 (http://www.edb.uniba.it/epigraph/29092).
Anmerkungen Transkription nach ICUR
 
       

Artefakt

Kontext S. Martini in Montibus
Materialität
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

istE LOCVS GAVDIO si presbyteri? san cti MARTYRIS LAVRENtii titu lo DAMASI COMMEN.. ..DP IN PACE XV K..

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)?
Jahrhundert
Datierung 400-550! (nach EDB)
 
         
ID 290
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Grabinschrift für Proiecta
Ort

Coemeterium suburbanum, GND: , Wikipedia:

Vatikanische Museen, Lapidario Cristiano ex Lateranense

Literatur ICUR N.S. 01, 01440.

ILCV 3446.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 201-205; n. 51.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 55-56; n. 53.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 78; n. 51.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 5, 3.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 180-182; n. 51.
Anmerkungen Transkription nach ICUR; philocalische Buchstaben mit Ausnahmen; Hexameter
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium suburbanum
Materialität Marmortafel; 198 x 56 cm

Buchstabenhöhe: 3 u. 2,5 cm
Präsenz in einem der Coemeteria suburbana (s. Trout, S. 181)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

QVID LOQVAR AVT SILEAM PROHIBET DOLOR IPSE FATERI HIC TVMVLVS LACRIMAS RETINET COGNOSCE PARENTV PROIECTAE FVERAT PRIMO QVAE IVNCTA MARITO PVLCRA DECORE SVO SOLO CONTENTA PVDORE HEV DILECTA SATIS MISERAE GENITRICIS AMORE (5) ACCIPE QVID MVLTIS THALAMI POST FOEDERA PRIMA EREPTA EX OCVLIS FLORI GENITORIS ABIIT AETHERIAM CVPIENS CAELI CONSCENDERE LVCEM HAEC DAMASVS PRESTAT CVNCTIS SOLACIA FLETVS VIXIT ANN·XVI·M IX·DIES XXV·DEP·III KAL·IAN·FL·MEROBAVDE ET FL·SATVRNIN·CONSS (10)

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damsus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung 383 (nach ICUR)
 
         
ID 291
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Papst Sixtus (Fragmente)
Ort

Coemeterium Calixti, GND: , Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Calixtus-Katakombe

vermauert in der Krypta der Päpste in der Calixtus-Katakombe

Literatur ICUR N.S. 04, 09514.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 123-126; n. 17.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 20-21; n. 13.

Reutter, Ursula: Damasus, Bischof von Rom (366-384). Leben und Werk, Tübingen 2009, S. 85-86; n. 17.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 9, 3.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 116-117; n. 17.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach ICUR; philocalische Buchstaben; Hexameter; Text überliefert in Handschrift L
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Callisti
Materialität Fragmente einer Marmortafel; je 25 x 21 x 4,2 cm

Buchstabenhöhe: 4 cm
Präsenz an der Weststeite in der Krypta der Päpste im Coemeterium Callisti über oder unter ID 275 (s. Trout, S. 117)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

Tempore quo gladius secuit pia uiscera matris hic positus rector caelestia iussa docebat. Adueniunt subito rapiunt qui forte sedentem: (3) militibus missis populi tunc colla dedere. Mox ubi cognouit senior quis tollere uellet palmam, seq. suumq. caput prior optulit ipse, (6) inpatiens feritas posset ne laEDere quemquam. Ostendit Christus reddit qui Praemia uitae pastoris meritum, numerum gREGis ipse tuetur. (9)

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 292
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Zu Papst Sixtus und anderen (Fragmente)
Ort

Coemeterium Calixti, GND: , Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Calixtus-Katakombe

Fragment b) vermauert im Trichorum des Sixtus in der Calixtus-Katakombe

Literatur ICUR N.S. 04, 11079a.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 126-127; n. 17,1.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 22; n. 15.

de Rossi, Giovanni: La Roma sotterranea cristiana, 2. Bd., Rom 1867, S. 10.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 117; ad n. 17; S. 113; n. 62.
Anmerkungen Transkription nach Ferrua (Epigrammata); philocalische Buchstaben; Ferrua (Epigrammata) verbindet Fragment b) und c), da er Hexameter-Klauseln ausmacht; Ferrua (ICUR) sieht Fragment a) in Verbindung mit anderen Fragmenten, die für ihn Teile einer Inschrift sind.
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Callisti
Materialität Fragment b): 22,5 x 18 cm

Buchstabenhöhe: 4,1 cm

Die Fragmente scheinen auf allen Seiten gebrochen zu sein.
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

a) uIRTVs tuMVLVM VM ST b) u. c) PL S EPAT seRVASTis DIGNA.be.RIS OMNE aLTARia.qVINQVE SSET.....ATEMO .........ESTER

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384) ?
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 293
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Fragmente; coem. Callisti (Fragmente)
Ort

Coemeterium Calixti, GND: , Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Calixtus-Katakombe

b) vermauert in der Krypta der Päpste in der Calixtus-Katakombe; f), h), i) im Trichorum des Sixtus der Calixtus-Katakombe; g) vermauert in der Wand zwischen dem Cubiculum des Miltiades und dem der Sophronia in der Calixtus-Katakombe

Literatur Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 127-129; n. 17,2.

de Rossi, Giovanni: La Roma sotterranea cristiana, 2. Bd., Rom 1867, S. 10.
Anmerkungen Transkription nach Ferrua (kursive Großbuchstaben bei Ferrua hier als Kleinbuchstaben); zum Schriftbild: "precisamente della calligrafia in che è scritta l'epigrafe che si atribuisce a Siricio" (zit. nach Ferrua, S. 127)
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Callisti
Materialität Fragmente einer Marmortafel

Buchstabenhöhe: 5,3 cm

a): 13, 5 x 16 cm
b): 14 x 30 cm
c): 31 x 32 cm
d): 21 x 23 cm
e): 31 x 36 cm
f): 18 x 18 cm
g): 25,5 x 16 cm
h): 10 x 13 cm
i): 10 x 13 cm
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

a) NO b) ESSESI c) c ARI resQVIAA d) i NE e) PARIter BITOVE MCVNC DITCAELo v f) MA g) ES ET h) SC i) r IOA

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Siricius (384-399)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 294
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Zu den Märtyrern Abdon und Sennen (?) (Fragmente)
Ort

Coemeterium Pontiani, GND: , Wikipedia:

vermauert im Cryptoporticus des Coemeterium Pontiani

Literatur ICUR N.S. 02, 04529.

ICUR N.S. 02, 04530.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 96-97; n. 5.

Marucchi, Orazio: Notizie. Scoperto nel cimitero di Ponziano sulla Via Portuense, in: Nuevo Bullettino di Archeologia Cristiana (1.4/1917), S. 111-115; tab. 9.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 7, 6.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 90; n. 5.
Anmerkungen Transkription nach Ferrua; philocalische Buchstaben
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Pontiani
Materialität Marmorfragmente einer Balustrade

a) u. b): 37 x 25 x 6 cm

Buchstabenhöhe: 3,5 cm

b): verloren

c): 28-42 x 46 x 6 cm

Buchstabenhöhe: 3 cm
Präsenz am Grab des Abdon und Sennen im Coemeterium Pontiani ?
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

a) presBYTER HOS b) (verloren) ORVS c) R HONOREm (?)

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 295
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für SS. Faustinus und Viatrix
Ort

Coemeterium Generosae, GND: , Wikipedia:

im Eingangsbereich des Coemeterium Generosae

Literatur ICUR N.S. 02, 04747.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 10; n. 6.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 20-21; n. 13.

de Rossi, Giovanni: La Roma sotterranea cristiana, 3. Bd., Rom 1877, S. 651-656; tab. 52.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 90-91; n. 6.
Anmerkungen Transkription nach Ferrua; philocalische Buchstaben; Ausführungen zur Basilica, in der die Fragmente 1868 entdeckt wurden, gibt Trout, S. 91.
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Generosae
Materialität Fragmente eines Marmorbalkens; 130 x 20 cm

Buchstabenhöhe: 7 cm
Präsenz Architrav in einer oberirdischen, von Damasus errichteten Basilika beim Coemeterium Generosae (s. Trout, S. 91)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
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Text  

faVSTINO·VIATRICI· (Rekonstruktion nach ICUR:) beatis martyribus simplicio faVSTINO·VIATRICI·et rufiniano damasus episcopus fecit

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 296
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Grabinschrift mit Damasianischen Versen (ID 280)
Ort

Coemeterium Pamphili, GND: , Wikipedia:

Vatikanische Museen, Museo Pio Cristiano

Literatur ICUR N.S. 01, 01758.

ICUR N.S. 10, 26653.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 113-114; n. 12,1.
Anmerkungen Transkription nach ICUR; litterae vulgares; Zeilen 1-3 der Inschrift sind aus der Grabinschrift des Damasus (Vers 2 u. 3; ID 280) übernommen.
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Pamphili
Materialität Marmortafel; 22 x 68 cm

Buchstabenhöhe: 3,5 cm
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

VIVERE QVI PRESTAT MORIENTI A·SE·MINA TERRAE SOLVERE QVI POT VIT·LETALIA VINCVLA MORTI DEPOSITVS IEBERIANVS III IDVS ACV ·STAS IN PACEM (5)

Auftraggeber und Entstehungskontext
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 297
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Grabinschrift mit Damasianischen Exzerpten (ID 274; ID 280; ID 287; ID 288)
Ort

Coemeterium Domitillae; Via Ardeatina, GND: , Wikipedia:

Basilika SS. Nerei et Achillei im Coemeterium Domitillae

Literatur ICUR N.S. 03, 08233.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 114; n. 12,2.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 79; n. 76.
Anmerkungen Transkription nach Ferrua; in der Inschrift finden sich Formulierungen, die aus verschiedenen Damasus-Inschriften übernommen wurden. Darunter: ICUR 02, 06016, 4 (ID 287), ICUR 04, 12417, 5 (ID 288), ICUR 04, 12418, 6 (ID 280), ICUR 05, 15393, 4 (ID 274).
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Domitillae
Materialität Linke Hälfte einer Marmortafel; 37 x 51 x 3,2 cm

Buchstabenhöhe: 3 cm

Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

HIC FESTVS IACET COGNOSCite QVEM PVERVM XPE MONVISTI PRO MERITIS CREDO QVIA SAL BIS DVODENOS NECDVM CONPLEverat annos CONPOSVIT VERSOS MARCIANus (5) DEPOSIT·IIDVS·I QVI VIXIT ANN XXIII ET

Auftraggeber und Entstehungskontext
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 298
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für die Märtyrer Marcus und Marcellianus (?) (Fragmente)
Ort

Basilica dei Santi Cosma e Damiano, GND: 4505889-1, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Santi_Cosma_e_Damiano_(Rom)

Coemeterium Domitillae, cripta dei sei Santi

Literatur ICUR N.S. 04, 12521.

ILCV 1984.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 114-116; n. 13.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 60-61; n. 59.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 7, 3.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 107; n. 13.
Anmerkungen Transkription nach ICUR; philocalische Buchstaben; Diehl nimmt eine Ehrung der Märtyrer Johannes und Paul an (s. Inschriftentext ILCV 1984). Dagegen Trout, S. 107.
 
       

Artefakt

Kontext Basilica dei Santi Cosma e Damiano
Materialität Marmorfragmente

a) 35 x 50 x 6,5 cm

b) 43 x 12 cm

c) 57 x 24 cm

Buchstabenhöhe: 6 - 6,5 cm
Präsenz möglicherweise in der Basilika SS. Marci et Marcelliani im Coemeterium SS. Marci et Marcelliani (s. Trout, S. 107)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

a) conPOSVIT LAVdes pleBS SANCTA b) ...VS GENER... c) animam casto semper ...is regni regi ae... ...s tenviT FRATRES DO... ...m accIPIET IVNGIT...

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 299
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Fragment aus der Marcus-und-Marcellianus-Katakombe (?) (Fragment)
Ort

Basilica dei Santi Cosma e Damiano, GND: 4505889-1, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Santi_Cosma_e_Damiano_(Rom)

vermauert; Antiquarium Forense

Literatur ICUR N.S. 04, 12419.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 116-117; n. 14.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 8, 3.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 108; n. 14.
Anmerkungen Transkription nach Ferrua; schlichtere philocalische Buchstaben; ICUR N.S. 04, 12419 bringt das Fragment mit zwei weiteren in Verbindung.
 
       

Artefakt

Kontext Basilica dei Santi Cosma e Damiano
Materialität Marmorfragment; 32 x 34 cm
Präsenz möglicherweise im Coemeterium SS. Marci et Marcelliani (s. Trout, S. 108)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

RE T uoluNTAS RA

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 300
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Vier Fragmente vom Coemeterium Domitillae (Fragmente) (verloren)
Ort

Coemeterium Domitillae; Via Ardeatina, GND: , Wikipedia:

Literatur Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 105; n. 9.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 100-101; n. 9.
Anmerkungen Transkription nach Ferrua (nach den Scheden von de Rossi); möglicherweise Teil einer Inschrift, die die Märtyrer Tranquillinus, Martia, Symphorosa und Getulius ehrt. Möglicherweise gehören die Fragmente zum Fragment aus Santi Cosma e Damiano (ID 299) (s. dazu Trout, S. 101).
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Domitillae
Materialität
Präsenz in einer der Krypten der Domitilla ? (s. Trout, S. 101)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

...VA... ...VISI... ...AVA... ...V... ...AI... ...QV... ...VI...

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384) ?
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 301
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für einen Amantius und Zenon (?) (Fragmente)
Ort

Santi Silvestro e Martino ai Monti, GND: 4740877-7, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Santi_Silvestro_e_Martino_ai_Monti

Vatikanische Museen, Lapidario Cristiano ex Lateranense

Literatur ICUR N.S. 01, 01486.

ILCV 1997.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 134-136; n. 18,2.

Anmerkungen Transkription nach Ferrua; schlichtere philocalische Buchstaben; Interpunktionszeichen scheinen später eingefügt zu sein; Ferrua, S. 136, erhebt starken Zweifel an der Urheberschaft Damasus'.
 
       

Artefakt

Kontext Basilica Santi Silvestro e Martino ai Monti
Materialität Fragmente einer großen Marmortafel

a) 44 x 39 cm

b) 54 x 21 cm

Buchstabenhöhe: 10,5 u. 7,5 u. 9 u. 2,4 cm
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

a) (Vertikale links:) SCRIBSI T FVRIVS DIONysius filocalus IOHAnnes AMantius seruus DIAconus ZEnon famulus O b) dEI· VS· dEI· (Vertikale rechts:) DEPOSITIO· XI KAI IVN DEPOSitio IAnuarias

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384) ?
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 302
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift am Cornelius-Grab (Fragment)
Ort

Coemeterium Calixti, GND: , Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Calixtus-Katakombe

Lucina-Krypta in der Calixtus-Katakombe

Literatur Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 138; n. 19,1.

Styger, Paul: Römische Märtyrergrüfte, 2 Bde., Berlin 1935, S. 104-105; tab. 51b.
Anmerkungen Transkription nach Ferrua; schlichtere philocalische Buchstaben; zwei Hexameter; Ferrua, S. 138, hegt erhebliche Zweifel an der Urheberschaft Damasus' und sieht aufgrund der Schriftform Siricius als infrage kommenden Auftraggeber; s. die Rekonstruktionsversuche des Inschriftentextes bei Styger, S. 105; vgl. zu Papst Cornelius ID 281; ID 303.
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Callisti
Materialität Fragment einer Marmortafel; 173 x 98 x 2,6 cm

Buchstabenhöhe: 7,2 cm
Präsenz am Grab des Cornelius in der sog. Lucina-Krypta im Coemeterium Callisti (vgl. ID 281; ID 303)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

S ...... ...... MA...... PIA membra reTENTAT

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384) ?
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 303
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift für Cornelius am Cornelius-Grab (Fragmente)
Ort

Coemeterium Calixti, GND: , Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Calixtus-Katakombe

Lucina-Krypta in der Calixtus-Katakombe

Literatur ICUR N.S. 04, 09367.

Duchesne, Louis: Le Liber Pontificalis, Bd. 1, Paris 1886, S. 150-152.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 138-139; n. 19,2.

Silvagni, Angelo: Monumenta Epigraphica Christiana 1, Vatikanstadt 1943, tab. 1, 4.

Styger, Paul: Römische Märtyrergrüfte, 2 Bde., Berlin 1935, S. 103-104; tab. 51a.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 120; ad n. 19.
Anmerkungen Transkription nach Ferrua; litterae vulgares; Cornelius starb im Jahr 253 und wurde alsbald in die Krypta nach Rom überführt (s. Duchesne, S. 151). Styger, S. 103, weist darauf hin, dass "MARTYR" nachträglich in den Stein gemeißelt worden ist. Ferrua, S. 139, merkt dennoch an, dass die Inschrift wie von einer Hand geschrieben scheint; vgl. zu Papst Cornelius ID 281; ID 302.
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Callisti
Materialität Fragmente einer Marmortafel; 173 x 56 x 5 cm

Präsenz am Grab des Cornelius in der sog. Lucina-Krypta im Coemeterium Callisti (vgl. ID 281; ID 302)
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

CORNELIVS· MARTYR· EP·

Auftraggeber und Entstehungskontext
Jahrhundert
Datierung 2. Hälfte des 3. Jahrhunderts
 
         
ID 304
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Zwölf Marmorfragmente Ad Catacumbas (Fragmente)
Ort

Basilica San Sebastiano fuori le mura, GND: 4427573-0, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/San_Sebastiano_fuori_le_mura

vermauert im Mausoleum S. Quirini, San Sebastiano fuori le mura

Literatur ICUR N.S. 05, 13275.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 138-139; n. 22-23.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 124-125; n. 22-23.
Anmerkungen Transkription nach Abbildung sowie Anmerkungen bei Ferrua; philocalische Buchstaben; zehn dazugehörige Fragmente weisen keine Buchstaben auf, weshalb sie Ferrua, S. 150, nicht mit aufgenommen hat; Translation der Quirinsreliquien nicht früher als 389 datiert; Inschrift ehrt also wohl Peter und Paul (s. Trout, S. 125).
 
       

Artefakt

Kontext Ad Catacumbas, Mausoleum Quirini, Basilica San Sebastiano fuori le mura
Materialität Marmorfragmente

a) 35 x 13,5 cm

b) 20 x 21 cm

c) 16,5 x 13 cm ( = o) in ICUR)

d) 11,5 x 10,5 cm

e) 10,5 x 8 cm

f) 10 x 7,5 cm

g) 10,5 x 7,5 cm

h) 8 x 8 cm

i) 7,1 x 7,7 cm

l) 11 x 5,5 cm

m) 6 x 5,5 cm

n) 8 x 5,5 cm

Buchstabenhöhe: 6 - 7,2 cm

Bis auf c) scheinen alle Fragmente zu ursprünglich einer Inschrift zu gehören.
Präsenz Mausoleum des Märtyrer Quirinus bei S. Sebastiano fuori le mura
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

a) r S E O a b) EQV R c) IS d) ET e) E f) F/E g) SI h) E i) ? l) P m) S n) ?

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384) ?
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 305
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Unbekannte Inschrift des Damasus (Fragment)
Ort

Coemeterium Praetextati, GND: , Wikipedia:

vermauert in den Praetextatus-Katakomben

Literatur ICUR N.S. 05, 13873.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 156-157; n. 26.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 128; n. 26.
Anmerkungen Transkription nach Ferrua; philocalische Buchstaben; da die untere Seite des Fragments intakt ist, handelt es sich hierbei um die letzten fünf Zeilen eines Damasianischen Epigramms. Aufgrund der geringen Anzahl an Buchstaben lässt sich der Text jedoch nicht mehr rekonstruieren (s. Trout, S. 128).
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium Praetextati
Materialität Marmorfragment; 43,2 x 14,5 x 2 cm

Buchstabenhöhe: 6 cm
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

...mse... ...VIT... ...ICT... ...IV ... ...RA ...

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384)?
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 306
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift auf einem Bogen (Fragmente)
Ort

Coemeterium SS. Marcellini et Petri, GND: , Wikipedia:

Basilica M der Krypten des Coemeterium SS. Marcellini et Petri; a) vermauert im Cubiculum des Marcellinus und Peter

Literatur ICUR N.S. 06, 15937.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 163; n. 29.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 134-135; n. 29.
Anmerkungen Transkription nach Ferrua; philocalische Buchstaben; Ferrua, S. 163, nimmt an, dass die Inschrift insgesamt nur zwei Verse umfasst. Fragment c) gehört nicht zu den Bogenfragmenten (= Ferrua, S. 164, n. 30; Trout, S. 135; n. 30)!
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium SS. Marcellini et Petri
Materialität Zwei Marmorfragmente in Form eines Bogens

a) 42,3 x 44,6 cm

b) 38,5 x 68,7 cm

Buchstabenhöhe: 8,2 cm
Präsenz Fragmente a) und b) möglicherweise als Teile eines Bogens, welchen Damasus über die "loculi" des Marcellinus und Peter setzen ließ (s. Trout, S. 135).
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

a) NA... b) XCVM VITD

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384) ?
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 307
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Unbekannte Inschrift des Damasus (?) (Fragment)
Ort

Coemeterium SS. Marcellini et Petri, GND: , Wikipedia:

vermauert am Eingang des Coemeterium SS. Marcellini et Petri

Literatur ICUR N.S. 06, 15937c.

Nuovo Bullettino di Archeologica Cristiana (1921), S. 52.

Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 164; n. 30.

Trout, Dennis: Damasus of Rome. The Epigraphic Poetry, Oxford 2015, S. 135; n. 30.
Anmerkungen Transkription nach Abbildung in ICUR; strittig ist, ob es sich hier um philocalische Buchstaben handelt. Ferrua (ICUR) hält - anders als Josi (NBull: "di perfetto carattere filocaliano") - die Buchstaben für "non [...] uere damasianae".
 
       

Artefakt

Kontext Coemeterium SS. Marcellini et Petri
Materialität Marmorfragment; 14 x 14 x 6 cm

Buchstabenhöhe: 4,5 cm
Präsenz
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

iN FR

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384) ?
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 308
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Weitere Inschrift für Märtyrer Laurentius (verloren)
Ort

San Lorenzo in Damaso, GND: 4740745-1, Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/San_Lorenzo_in_Damaso

Literatur Ferrua, Antonio: Epigrammata Damasiana, Vatikanstadt 1942, S. 167-168; n. 33,1.

Ihm, Maximilian: Damasi Epigrammata, Leipzig 1895, S. 101-102; n. 102.
Anmerkungen Transkription sowie Interpunktion nach Ferrua; Distichon; möglicherweise ist die nur in Handschriften überlieferte Inschrift auf Damasus zurückzuführen. Die Inschrift soll sich in der von Damasus geweihten und ausgestalteten Kirche S. Laurentii befunden haben (s. Ferrua, S. 167). Ihm, S. 101-102; n. 102, zählt sie jedoch zu den Epigrammata Pseudodamasiana.
 
       

Artefakt

Kontext S. Laurentii in Damaso
Materialität
Präsenz in S. Laurentii in Damaso ?
Raumbezug
 

Inschrift

Inschriftentyp
Textumfeld
Text  

Non mirum est fallax nimium quod flamma minatur martyris et corpus nil nocitura cremat; namque docet fidei magnam sine vindice poena ad caelum mediis ignibus esse viam. Hunc etenim fruitur martyr Laurentius ignem (5) et meritis summis ne moriatur agit.

Auftraggeber und Entstehungskontext Papst Damasus I. (366-384) ?
Jahrhundert
Datierung
 
         
ID 309
Kategorie neu geschaffene Inschrift
Kurzinfo Rom. Inschrift des Damasus; in agro Verano (Fragment)